Schritt für Schritt dem Ziel entgegen
| Kategorie Stadtwerke | Montag, den 23. Januar 2006 |
Die Stadtwerke Sinzig haben mit dem Ausbau der zentralen Pumpenstation am Kranzweiherweg begonnen
Schon seit rd. 3 Jahren tut sich in den Anlagen der Sinziger Wasserversorgung sehr viel und überall wird gebaut, ohne dass es den Bürger beeinträchtigt. “Gerade das ist aber die Kunst, die es zu beherrschen gilt”, so Werkleiter Bernd Lischwé. Denn anders als bei vielen anderen Bauwerken ist es eben nicht möglich, die Anlagen einfach mal während der Bauphase stillzulegen oder eine Umleitung einzurichten. Der Verbraucher ist es gewohnt, dass er rund um die Uhr den Wasserhahn aufdrehen kann. Deshalb liegt die besondere Anforderung darin, einen Umbau bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Wasserversorgung zu gewährleisten.
Die Entsäuerungsanlage fördert das aufbereitete Trinkwasser zukünftig in Richtung des zentralen Hochbehälters Ziemert 2; von dort wird das Lebensmittel dann weiter verteilt. Auf der 2,5 km langen Strecke zwischen den beiden Bauwerken wurden bereits neue Transportleitungen verlegt. Nun gilt es noch, die Pumpenleistung für die zukünftige Versorgung anzu-passen. Bis zum Jahresende ist damit zu rechnen, dass das seit einigen Jahren laufende Gesamtprojekt der Umstrukturierung abgeschlossen werden kann. Letztlich werden drei Flie-gen mit einer Klappe geschlagen: Mehr Versorgungssicherheit, bessere Bewirtschaftungs-möglichkeiten und eine auch auf die zukünftige städtebauliche Entwicklung von Sinzig ausgerichtete Wasserversorgung - die Stadtwerke Sinzig erweisen sich auch dadurch als wichtiger Bestandteil für die örtliche Infrastruktur.



