Wasserbrauch in Rheinland-Pfalz gesunken

Sinzig liegt mit 104 Litern je Person und Tag weit unter dem Landesdurchschnitt

Der Trinkwasserverbrauch in Rheinland-Pfalz ist seit 1995 durchschnittlich um 8 l auf 122 l pro Kopf und Tag gesunken. Dies ermittelte das Statistische Landesamt in Mainz. Damit liege der Verbrauch der rheinland-pfälzischen Haushalte und des Kleingewerbes unter dem Bundesdurchschnitt von 126 l. In Westdeutschland verbrauche nur das Saarland mit 118 l pro Kopf und Tag weniger Wasser. Die Wasserversorgungsunternehmen des Landes haben 2004 den Angaben zufolge insgesamt rund 242 Mio. m³ Wasser gefördert.

In Sinzig ist man traditionell außerordentlich sparsam mit dem Verbrauch des Trinkwassers. Mit nur 104 l pro Tag und Kopf liegt man weit unter dem Landesdurchschnitt. Die Wasserförderung aus den städtischen Brunnen in der Niederau liegt bei rd. 900.000 m³ pro Jahr.

Trotz der niedrigen Verkaufsmenge liegt die Belastung für den Bürger erfeulicherweise ebenfalls unter dem Landesdurchschnitt, was keinesfalls selbstverständlich ist. Denn die hohen Fixkosten einer Wasserversorgung müssen betriebswirtschaftlich auf die umgesetzten Wassermengen verteilt werden. Je gringer die Mengen sind, um so höher ist also der Preisdruck aus den Fixkosten. “Trinkwasserqualität auf Höchstniveau zu vertretbaren Preisen” - das Motto des städtischen Wasserwerks geht also weiter auf.