Sinziger Kernstadt war ohne Wasser / Der Bereitschaftsdienst des Sinziger Wasserwerks hatte am 1. Weihnachtstag alle Hände voll zu tun

Kleiner Fehler-große Auswirkung. So könnte man das beschrieben, was den Sinziger Kernstadtbewohnern einige Stunden ohne das kostbare Nass bescherte. Am 1. Weihnachtstag kam es morgens zu einer Störung in der Energiegewinnung des Sinziger Hochbehälters „Ziemert 1“, in folge deren fast die gesamte Kernstadt für einige Stunden ohne Trinkwasser auskommen musste. Der Notdienst hatte die Ursache zwar sehr schnell gefunden und Abhilfe geschaffen. Da der Wasserspeicher zwischenzeitlich jedoch fast leer war, dauert es bis zum Abend, bis auch am letzten Wasserhahn wieder normale Zustände herrschten. Wie es aus dem Wasserwerk heißt, haben die Sinziger Bürger sehr verständnisvoll reagiert und es teils sogar mit einem Schmunzeln aufgenommen. Anlässlich des anstehenden Kirchgangs wurde sogar angeboten, um etwas Beistand „von oben“ zu bitten. Aus Sicht des Werkleiters Bernd Lischwé kann aus dem Vorfall insgesamt aber auch noch etwas positives gewonnen werden: Auch wenn die Technik einmal versagt – die Mitarbeiter des städtischen Wasserwerks haben wieder einmal bewiesen, dass man sich auch im Notfall auf sie verlassen kann.