Warnung des Forstamtes Ahrweiler

Wälder vorerst nicht betreten – Auch nach Sturm „Xynthia“ weiterhin Gefahren durch angerissene Bäume und Äste

Durch Sturmtief Xynthia kam es in den Wäldern der Osteifel zu erheblichen Schäden. Das Forstamt Ahrweiler rät eindringlich vom Betreten der Wälder in den nächsten Wochen ab.
Nach Abzug des Sturms besteht weiterhin die Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste, die durch den Sturm am Wochenende angeschoben oder
angerissen wurden. Auch umgestürzte Bäume sind nicht ungefährlich: Sie liegen teilweise unter Spannung und können beim Nähern oder gar Besteigen herumschnellen.

Derzeit versuchen Förster und Waldarbeiter sich wieder Zugang zu den Wäldern zu verschaffen um sich einen Überblick über das Ausmaß des Schadens zu machen.
Geräumte Waldwege sollten jedoch nicht als Hinweis betrachtet werden, dass dort bereits alle Gefahren gebannt sind. Die Aufräumarbeiten werden noch mehrere
Wochen, teilweise sogar Monate in Anspruch nehmen. Waldbesucher dürfen Bereiche in denen Forstarbeiten laufen keinesfalls betreten.

Privatwaldbesitzern wird geraten nicht überstürzt aufzuarbeiten, sondern sich erst einmal einen Überblick über das Ausmaß des Schadens zu verschaffen und sich
durch das Forstamt beraten zu lassen. Die Aufarbeitung von Sturmholz birgt weitaus größere Gefahren als die normale Holzernte. Wer nicht in der Sturmholzaufarbeitung geschult ist sollte im eigenen Interesse die Beseitigung der Schäden Profis überlassen.