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Städtepartnerschaft

Seit dem Juni 1966 ist die Stadt Sinzig der französischen Stadt Hettange-Grande partnerschaftlich verbunden.
Hettange-Grande gehört zum „Canton de Cattenom“ im Departement Moselle und liegt bei Thionville.

Geschichtliche Hintergründe

Der Name des Ortes geht auf das Rittergeschlecht derer von Hettingen zurück, deren Wappen – eine silberne Schere und drei Rosen auf blauem Grund – bis heute das Stadtwappen bildet.

Die Schere erinnert an die Schafschur, die einst hohe wirtschaftliche Bedeutung für die ganze Gegend hatte. Mit der Eröffnung der Erzgrube „Karl-Ferdinand“ im Jahre 1898 wurde Hettange-Grande zur Industriestadt. Die Mine zog Arbeiter aus Polen und Italien heran.

Viele von Ihnen blieben und gründeten Familien, die heute hier ansässig sind. Die Zechensiedlungen prägen noch immer das Stadtbild. Die Erzgrube wurde in Folge der Schwerindustrie-Krise in den 70er Jahren geschlossen. Neue Technologien siedelten sich an und nicht zuletzt sorgte das in unmittelbarer Nähe gelegene Kernkraftwerk Cattenom für zahlreiche Arbeitsplätze. Viele Bewohner pendeln zum Arbeiten nach Thionville, Luxembourgh oder in das Saarland.

Nordwestlich der Gemeinde wurde von 1930 bis 1935 das Fort Immerhof der zur Verteidigung angelegten „Maginot-Linie“ errichtet. Es kann heute besucht werden und mahnt auf drastische Weise zum Frieden.

Sehenswert ist auch der Geologische Park, das erste geologische Naturschutzgebiet Lothringens. Hier werden bedeutende Fossilien in den Steinbrüchen geborgen.

Urkunde zur PartnerschaftverpflichtungHeute herrscht zwischen beiden Städten ein reger partnerschaftlicher Austausch auf politischer, kultureller und gesellschaftlicher Ebene mit regelmäßigen Konsultationen untereinander. Verantwortlich zeichnet hierfür der Sinziger Partnerschaftsarbeitskreis unter Vorsitz von Charlotte Hager.