Die Sinziger Wasserversorgung ist für die Zukunft gerüstet

Kommunalpolitiker machten sich ein Bild vom Wasserwerk

In den zukunftssicheren Ausbau der Wasserversorgung wird derzeit kräftig investiert. Auch in den Ausbau der Wassergewinung in der „Goldenen Meile“, welche einst als Standort für ein Kreiswasserwerk geplant war.

„Dat Wasser von Senzesch es joht“ – so steht es selbstbewusst auf der Einladung, welche die Mitglieder des Sinziger Ortsbeirats nach einer entsprechenden Anfrage auf Besichtigung des Wasserwerks an die Stadtwerke erhalten hatten.
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Interessante Einblicke in die Welt des Sinziger Wasserwerks

Dat Wasser von Senzesch es joht“ – großes Interesse und ein sehr positives Echo der Besucher bei SINZIG OPEN

dsc03987„Werkleiter Bernd Lischwé erläutert die Wassergewinnungsanlage in der „Niederau“

„Sinzig open“ hieß es am 21. Mai 2006 auch im Wasserwerk der Stadt Sinzig. Werkleiter Bernd Lischwé und Wassermeister Dieter Assenmacher führten gemeinsam eine Vielzahl von Besuchern den ganzen Tag über durch die Sinziger Wasserwelt.

An vier verschiedenen Stationen wurde die Trinkwasserversorgung der Sinziger Bevölkerung in einer Art „Wassertour“ von der Gewinnung in den Brunnen bis hin zur Verteilung über die Hochbehälter erläutert. Technik, Recht und Betriebswirtschaft – das ganze gepaart mit einigen Anekdoten und etwas Historie aus der Welt der Wasserwerker: Die Besucher erfuhren auf lockere Art und Weise viele Dinge, die hinter der Trinkwasserversorgung stecken. Es wurde viel gefragt und rege diskutiert – und am Ende war den Besuchern dann bewusst, dass hinter dem einfachen Dreh am Wasserhahn eine ganze Menge an täglicher Arbeit und viel know how steckt. „Für uns war es eine schöne Erfahrung, zu sehen, mit wie viel Interesse unsere Arbeit von den Besuchern wahrgenommen wurde. Dies ist natürlich auch ein Ansporn, solche Veranstaltungen regelmäßig durchzuführen“ zeigt sich Werkleiter Bernd Lischwé am Ende des Tages ebenfalls sehr zufrieden.

Wasserbrauch in Rheinland-Pfalz gesunken

Sinzig liegt mit 104 Litern je Person und Tag weit unter dem Landesdurchschnitt

Der Trinkwasserverbrauch in Rheinland-Pfalz ist seit 1995 durchschnittlich um 8 l auf 122 l pro Kopf und Tag gesunken. Dies ermittelte das Statistische Landesamt in Mainz. Damit liege der Verbrauch der rheinland-pfälzischen Haushalte und des Kleingewerbes unter dem Bundesdurchschnitt von 126 l. In Westdeutschland verbrauche nur das Saarland mit 118 l pro Kopf und Tag weniger Wasser. Die Wasserversorgungsunternehmen des Landes haben 2004 den Angaben zufolge insgesamt rund 242 Mio. m³ Wasser gefördert.
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Regenwassernutzung: Gut für die Umwelt, aber finanziell meist wenig interessant

Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) belegt: Regenwassernutzung ist zwar aus Umweltgesichtspunkten sicher sinnvoll, aber unwirtschaftlich

Die Nutzung von Regenwasser im Haus, insbesondere für die Toilettenspülung, teilweise auch für das Wäschewaschen, ist zwischenzeitlich weit verbreitet. Vorrangig in Neubaugebieten werden solche Anlagen zunehmend standardmäßig eingebaut. Zumeist wird damit eine Kostenersparnis gegenüber dem Bezug von Trinkwasser aus der Leitung erwartet.
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Vogelgrippe: keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung

Die Stadtwerke Sinzig weisen in Zusammenarbeit mit dem DVGW (Deutscher Verband der Gas- und Wasserwirtschaft) darauf hin, dass selbst im Falle eines Auftretens der sogennanten „Vogelgrippe“ nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus der Trinkwasserversorgung zu rechnen ist.
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Schritt für Schritt dem Ziel entgegen

Die Stadtwerke Sinzig haben mit dem Ausbau der zentralen Pumpenstation am Kranzweiherweg begonnen

Schon seit rd. 3 Jahren tut sich in den Anlagen der Sinziger Wasserversorgung sehr viel und überall wird gebaut, ohne dass es den Bürger beeinträchtigt. „Gerade das ist aber die Kunst, die es zu beherrschen gilt“, so Werkleiter Bernd Lischwé. Denn anders als bei vielen anderen Bauwerken ist es eben nicht möglich, die Anlagen einfach mal während der Bauphase stillzulegen oder eine Umleitung einzurichten. Der Verbraucher ist es gewohnt, dass er rund um die Uhr den Wasserhahn aufdrehen kann. Deshalb liegt die besondere Anforderung darin, einen Umbau bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Wasserversorgung zu gewährleisten.

Die Entsäuerungsanlage fördert das aufbereitete Trinkwasser zukünftig in Richtung des zentralen Hochbehälters Ziemert 2; von dort wird das Lebensmittel dann weiter verteilt. Auf der 2,5 km langen Strecke zwischen den beiden Bauwerken wurden bereits neue Transportleitungen verlegt. Nun gilt es noch, die Pumpenleistung für die zukünftige Versorgung anzu-passen. Bis zum Jahresende ist damit zu rechnen, dass das seit einigen Jahren laufende Gesamtprojekt der Umstrukturierung abgeschlossen werden kann. Letztlich werden drei Flie-gen mit einer Klappe geschlagen: Mehr Versorgungssicherheit, bessere Bewirtschaftungs-möglichkeiten und eine auch auf die zukünftige städtebauliche Entwicklung von Sinzig ausgerichtete Wasserversorgung – die Stadtwerke Sinzig erweisen sich auch dadurch als wichtiger Bestandteil für die örtliche Infrastruktur.

„Betrieb mit Vorbildfunktion“ legt den Jahresabschluss 2004 vor

Die Trinkwasserversorgung von Sinzig ist bei den stadteigenen Werken in guten Händen.

In der letzten Sitzung des Stadtrates legte Bürgermeister Wolfgang Kroeger u.a. die Bilanz 2004 des Sinziger Wasserwerks vor. Der Rat tat sich dabei leicht, den Jahresabschluss einstimmig zu beschließen, nachdem die unabhängigen Wirtschaftsprüfer wiederum eine ordnungsgemäße Geschäftsführung bescheinigen und folglich einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilen konnten. Bürgermeister Kroeger lobte in diesem Zusammenhang auch die Mitarbeiter des Wasserwerks für ihre ausgezeichnete Arbeit.
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Stadtwerke Sinzig betreiben kostenbewussten Umweltschutz

Schon seit 10 Jahren werden in Sinzig Millionen in die Abwasserbeseitigung investiert, ohne dass der Bürger dafür tiefer in die Tasche greifen muss.

Neuestes Beipiel: Das Regenüberlaufbecken in Westum!
Wenn der Bürger liest, dass die örtlichen Stadtwerke Millionen investieren, dann wird ihm manchmal sicher mulmig, ist dies doch oft mit Gebührenerhöhungen verbunden. Nicht so in der Barbarossastadt Sinzig. Hier sind die Bagger im Auftrag der Stadtwerke Sinzig schon seit Jahren tätig, ohne dass der Bürger dies im Nachhinein sofort durch eine höhere Gebührenrechnung quittiert bekam.
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Informationen zur Desinfizierung des Trinkwassers

Die Stadtwerke Sinzig teilen mit, dass derzeit eine vorsorgliche Desinfektion des Trinkwassers erfolgt. Diese Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Ahrweiler und dient zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Hintergrund: Das Sinziger Wasserwerk führt neben den gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen noch eine Vielzahl von freiwilligen Qualitätskontrollen durch. Dabei werden an verschiedenen Stellen des über 100 km langen Leitungsnetzes ständig Proben entnommen und dem Landesuntersuchungsamt zur neutralen Prüfung übergeben. Im Rahmen einer dieser Kontrollen wurden nun sogenannte coliforme Keime festgestellt. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass eine Verunreinigung des Trinkwassers vorliegen könnte (was aber nicht unbedingt muss). Um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, hat man sich dazu entschieden, das Trinkwasser über einen gewissen Zeitraum vorbeugend zu chloren.

Entsprechend dem Minimierungsgebot der Trinkwasserverordnung wird die zugegebene Chlormenge auf das notwenige Maß begrenzt. Erste Kontrollproben vom 13.07.2005 an den vorher auffälligen Stellen haben schon wieder eine einwandfreie Wasserqualität bescheinigt. Zur Sicherheit sollen aber noch mindestens zwei weitere Probenreihen im Wochenrhythmus gezogen werden, bevor über eine Einstellung der Desinfektion entschieden wird. Die Maßnahme wird sich also bis in den August hinausziehen. Chlor ist übrigens ein in der Trinkwasserverordnung zugelassenes Aufbereitungsmittel, welches zwar keine gesundheitliche Beeinträchtigung nach sich zieht, den Geruch und den Geschmack des Wassers jedoch beeinflusst.

Werkleiter Bernd Lischwé sieht in der Sache keinen Grund zur Beunruhigung: Das System der umfangreichen freiwilligen Qualitätskontrolle hat frühzeitig Warnsignale aufgezeigt, so dass eine Ausbreitung von Keimen sicherlich verhindert werden kann und strengere Maßnahmen wie ein Abkochgebot des Trinkwassers und eine höhere Chlorung vermieden werden können.

Der Stadtteil Sinzig-Franken ist übrigens von der Maßnahme nicht betroffen.

Bei Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Wasserwerks unter der Telefon-Nr.
0 26 42 / 40 01 – 80 beratend zur Verfügung.

Die Stadtwerke Sinzig – eine erfolgreiche Firma in schmucken Mauern

Das Gebäude der Sinziger Stadtwerke wurde kürzlich hundert Jahre alt
Im Jahr 2004 feiert das Gebäude der Sinziger Stadtwerke sozusagen seinen 100. Geburtstag. Und in den letzten 100 Jahren gab es in Sinzig auch eine ganze Reihe technischer Neuerungen und Veränderungen.

Hinter den schmucken Mauern im Baustil des ganz frühen 20 Jahrhunderts ist eine überaus erfolgreiche Einrichtung untergebracht, die zudem noch das Lebensmittel Nummer eins liefert. „Kölner Straße 24“ lautet die Postanschrift der Stadtwerke Sinzig mit ihren Unterabteilungen Wasser und Abwasser. Daneben sind die Stadtwerke noch für drei weitere Betriebe tätig, nämlich die Bad Bodendorf Kurbad GmbH, die Innovations- und Gründerzentrum GmbH und den Abwsserzweckverband Untere Ahr. Hinter den Mauern der Stadtwerke schlägt also quasi das wirtschaftliche Herz der Stadtverwaltung Sinzig.
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