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Mit viel Bewegung in Richtung Schule

Bewegung in der Natur. Unter diesem Motto stand die diesjährige Projektwoche der städtischen Kita Spatzennest in Sinzig. 14 der insgesamt 26 Vorschulkinder haben zunächst gemeinsam das Projekt konzipiert und viele Ideen zusammengetragen. Dabei wurde deutlich: Alle Ideen der Kinder hatten zwei Dinge gemeinsam: Bewegung und Natur. So entstand das Projektthema: „Bewegung in der Natur.“

Bei der Durchführung des Projekts wurde der Schwerpunkt durch die Erzieherinnen auf die Erlebnispädagogik gelegt. Silke Berger, Gesamtleitung und Pädagogische Fachaufsicht der städtischen Kitas erläutert: „Bei der Erlebnispädagogik steht das ganzheitliche Erleben im Vordergrund. Wenn Kinder sich bewegen, heißt das, mit Neugierde und Entdeckungsdrang auf Entdeckungsreise zu gehen. Bedeutende Erfahrungsbereiche werden angesprochen, wenn Kinder mit dem eigenen Körper, mit Materialien und mit anderen Kindern die Welt erkunden. Es werden insbesondere die kognitiven, emotionalen und vor allem die aktionalen Lernebenen angesprochen. Durch das Lernen aus Erfahrung, dem Erleben von Erfolg und Misserfolg werden die sozialen Kompetenzen der Kinder gefördert und das Selbstwertgefühl gestärkt.“

Nach einem Kennenlernen mit Interaktionsspielen zur Teamfindung, konnte die Projektwoche starten. Mit einem „Spaziergang ohne Ziel“, bei dem die Kinder an jeder Wegegabelung selbst entscheiden konnten, welcher Weg eingeschlagen werden soll, wurden insbesondere Kommunikation und Eigenverantwortung trainiert. Ein Besuch des Feltenturms mit Erkundung des Mühlenbergs und einem Picknick in der Natur bot weitere Gelegenheit, die heimische Natur spielerisch zu entdecken.
Ergänzt wurde das Programm durch professionell angeleitete Bewegungsstunden für die Kinder in einer Turn- und Yogaschule in Remagen – Kripp sowie der Erkundung des Ahr-Ufers, zur Sammlung von Blumen, Gräsern, Stöcken und Steinen.

Zum Abschluss des Projektes wurde als Höhepunkt der Projektwoche eine Schatzsuche organisiert. Die Kinder mussten verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen, um den Weg auf der Schatzkarte weiter zu verfolgen. Dabei diente der Weg durch den Schlosspark am Sinziger Schloss als Parcours, der schließlich am angrenzenden Spielplatz endete. Dort war die Schatztruhe vergraben, die für jedes Kind einen Eisgutschein beinhaltete.

Die Kinder hatten viel Spaß an dem Projekt und sie freuen sich nun auf den Schulstart nach den Ferien.