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Erstes interkulturelles Kochen in der Kita Storchennest

Vielfalt als Normalität begreifen: »Interkulturelles Lernen« und »interkulturelle Kompetenz« sind in unserer multikulturellen und globalisierten Welt wichtige Erziehungsziele. Doch was kann in der Praxis konkret getan werden, um interkulturelles Lernen zu fördern?
Die Fachkräfte für interkulturelle Arbeit in der städtischen Kita „Storchennest“ Helga Schäfer-Henseler, Sylvia Förster, Nadine Haußner und Elmaze Krasniqi wählten dazu einen praktischen und an den Kindern orientierten Weg. Sie luden alle Familien ein, gemeinsam mit Kindern der Kindertagesstätte landestypische Gerichte zuzubereiten. Dieser Aufruf stieß auf großes Interesse.
Am ersten Mittwoch im September fand in der Kita Storchennest ein offenes Kochen statt. Frau Cacmac und Frau Topcu, bereiteten „Lahmacun“ eine türkische Spezialität zu. Begeistert und neugierig nahmen die Kinder das Angebot an und beteiligten sich aktiv an der Zubereitung. Klein und Groß knetete und rollte Teig, schnippelte Salat und Kräuter, das „Lahmacun“ wurde belegt und gebacken.

In Gesprächen erfuhren die Kinder Interessantes über die türkische Küche und das Leben in diesem Land. „Wir leben die Vielfalt in unserer Einrichtung und unser Ziel, Kulturen über das Kochen zu verbinden ist vollkommen aufgegangen“, freute sich die Einrichtungsleitung Alice Kröll.
Ein besonderer Dank gilt Frau Cacmak und Frau Topcu, die dieses Angebot mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement geplant und durchgeführt haben.
Mit der überaus positiven Resonanz auf das offene Kochen stand für alle fest, dass das Angebot fortgeführt werden wird. Die nächsten kulinarischen Reisen des Storchennestes führen nach Mazedonien, Syrien und Polen.