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Historisches Freibad Bad Bodendorf bleibt weiterhin geschlossen

 

Nachdem die Infektionsschutz-Auflagen des Landes Rheinland-Pfalz zur Öffnung von Freibädern veröffentlicht wurden, sehen die Stadt, der Pächter des historischen Thermalbades Bad Bodendorf, Frank Riffel und Hans Diedenhofen, Vorsitzender des Freunde des Thermalfreibades Sinzig – Bad Bodendorf e.V., nach intensiver Beratung von einer baldigen Öffnung ab.
Für die Stadt Sinzig und den Betreiber hat der Gesundheitsschutz für die Badegäste höchste Priorität.

Unter bedachter Abwägung aller Möglichkeiten wurde gemeinsam festgestellt, dass die geforderten Vorgaben nur zum Teil erfüllt werden können. „Die daraus resultierenden Maßnahmen würden einen erheblichen finanziellen und personellen Mehraufwand bedeuten, der in der Kürze der Zeit nicht zu leisten ist.“, so Frank Riffel.
„Wir wissen, dass dies für viele treue Gäste eine enttäuschende Mitteilung darstellt und dass wir alle, auch ich, darauf hingefiebert haben, dass das Thermalbad in Bad Bodendorf wieder öffnen darf. An oberster Stelle stehen jedoch die Gesundheit und der Schutz unserer Gäste. Diese Entscheidung musste unter Berücksichtigung der Vorgaben des Landes und der erheblichen finanziellen Belastung für deren Umsetzung getroffen werden“, so Bürgermeister Andreas Geron.

Die im Hinblick auf den Infektionsschutz notwendigen Umbaumaßnahmen würden einen erheblichen finanziellen Aufwand darstellen. „Nach deren Abschluss könnte das Bad allenfalls zwei Monate öffnen, denn für September ist in diesem Jahr bereits der Beginn der Beckensanierung geplant, welcher in der Stadtratssitzung am 4. Juni endgültig beschlossen worden ist“, erläutert der Bürgermeister.

„Der Reiz des Bades liegt gerade darin, zu kommunizieren und miteinander die Atmosphäre zu genießen. Dies kann durch die geforderten Auflagen nicht stattfinden“, bedauert Hans Diedenhofen.

Die Stadtverwaltung prüft gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro, ob aufgrund der weiteren Schließung ein vorzeitiger Beginn der Beckensanierung durchgeführt werden kann. Bürgermeister Geron: „Diese Baumaßnahme ist nachhaltig und generationengerecht. Ich freue mich, dass es breite Zustimmung in den politischen Gremien zur Sanierung des Beckens gibt“.