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SGD-Nord-Präsident besucht Baustelle – Hellenbachmündung wird renaturiert

Startschuss für die Bauarbeiten zur Renaturierung der Mündung des Hellenbachs in Sinzig: Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Uwe Hüser, machte sich gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Geron ein persönliches Bild vor Ort.

„Die naturnahe Umgestaltung des Hellenbachs innerhalb der Stadt Sinzig wird mit Landesmitteln über die „Aktion Blau Plus“ in Höhe von 95 Prozent gefördert. Das Projekt zur Gewässerrenaturierung trägt entscheidend dazu bei, die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen, “ so SGD-Nord-Präsident Uwe Hüser.

“Die Renaturierung der Mündung des Hellenbachs stellt ein wunderbares Projekt dar, welches dem Gewässerschutz und der Naherholung zugleich dient. Mein Dank gilt dem Land Rheinland-Pfalz, besonders der SGD Nord, sowie den Mitarbeitern unserer Stadtwerke“, so Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig.

Zurzeit ist der Mündungsbereich des Hellenbachs in die Ahr mit Beton ausgebaut. Auf einer Länge von rund 75 Metern werden die Gewässersohle und die Ufermauern davon befreit. Um die Struktur des Flussbetts sowie der Abflussdynamik zu verbessern, wird die Sohle an ausgewählten Stellen verbreitert. Die Herstellung eines Gefälles durch unterschiedliche Neigungswinkel lässt den Hellenbach durch die Variation in der Tiefe und Breite auf natürliche Weise mäandern. Dies trägt auch zu einem verbesserten Hochwasserschutz bei. Zudem werden Überbauungen und Engstellen im Gewässer entfernt, um die für die Klein- und Kleinstlebewesen so wichtige Durchgängigkeit zu schaffen. Auch der Mensch profitiert von dem Renaturierungsprojekt, weil er das Gewässer zukünftig naturnah erlebt. Begrünte Spazierwege sowie neu angelegte Brücken für Fußgänger und Radfahrer sorgen für Erholungsmöglichkeiten im Einklang mit der Natur.

Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 190.000 Euro. Davon werden 95 % vom Land Rheinland-Pfalz und fünf Prozent von der Stadt Sinzig getragen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein.