Schlosskonzerte

Sinziger SchlossNeben Kursen, Vorträgen und Tagesfahrten veranstaltet die Volkshochschule regelmäßig klassische Konzerte im Sinziger Schloss.
Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. Karten (11,00 €) sind jeweils ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Ab diesem Zeitpunkt ist auch das Schlossmuseum zur kostenlosen Besichtigung für die Konzertbesucher geöffnet.
Eine Reservierung von Karten sowie die Bestellung von Jahres-Abonnements (30,00 €) sind beim Bürgerbüro sowie bei der VHS-Geschäftsstelle möglich.

 


Sinziger Schlosskonzerte 2018/2019

 

Samstag, 29. September 2018

Fanny und ihre Schwestern
TSCHIDA-Ensemble mit Alexandra Tschida (Sopran), Britta Bauer (Querflöte) und Ilse Kösling (Flügel)

Alexandra Tschida, Britta Bauer und Ilse Kösling widmen sich an diesem Abend den Werken herausragender Komponistinnen. Dieses war schon lange ein Wunsch der aus dem Ahrtal stammenden Musikerinnen. Sie möchten den teilweise vergessenen Komponistinnen Gehör verschaffen, denn ein großes Publikum blieb diesen weitgehend versagt; dabei lohnt sich der Blick auf diese meist unbekannte Musikgeschichte.
So ist ein Programm voller romantischer und impressionistischer Klänge entstanden: Lieder und kammermusikalische Werke u.a. von Fanny Hensel, Clara Schumann, Alma Mahler sowie von Mel Bonis, Cecile Chaminade und Felicitas Kuckuck werden zu hören sein.
Besagte Komponistinnen waren hochbegabt und erhielten eine hochkarätige Ausbildung. Ihre Musik zeugt von großer Kreativität und von einem weiten Spektrum von Emotionen. Das TSCHIDA – Ensemble freut sich auf Ihr Kommen.
Mit viel Esprit bringt das Trio, das schon lange mit Freude zusammen erfolgreich musiziert die ausdrucksstarken Werke zum Klingen. Die musikalische Entdeckungsreise wird mit kurzweiligen Texten bereichert.

 

Samstag, 24. November 2018

„Whatever You Want“
„Mit Musik rund um die Welt“
von und mit Thomas Rohde (Klavier)

„Whatever You Want“ ist nach dem phänomenalen Erfolg von „Don’t Worry, Be Happy!“ das nächste gemischte Soloprogramm von Thomas Rohde. Der Pianist, Komponist, Arrangeur, Ensemble- und Musikschulleiter nutzt die grenzenlose Vielfalt des Klaviers sowie die stilistische Universalität seines Instruments, um mit einem maßgeschneiderten Programm zu unterhalten. Zahlreich sind die Länder – darunter China, Japan, USA, Großbritannien, Russland, Italien und Deutschland – zahlreich die musikalischen Legenden, die Thomas Rohde am Flügel feiert: Der
amerikanische Blingbling-Pianostar Liberace, Jazz-Größen wie Herbie Hancock und Dave Brubeck („Take Five“), die Beatles, Eric Clapton und Status Quo (Rockin‘ All Over The World), aber auch gefeierte Stars des 19. Jahrhunderts wie „der Teufelsgeiger“ Niccolo Paganini, die beiden russischen Genies Sergei Rachmaninoff und Alexander Skrjabin, und der deutsche Opern-Revolutionär Richard Wagner. Ein Abend randvoll mit phantastischer Musik, ohne stilistische Grenzen, und sehr persönlich präsentiert, so wie man es von Thomas Rohde kennt und liebt.

 

Samstag, 9. März 2019

Soirée Européenne
Duo Aciano mit Sandra Wilhelms (Gitarre) und Freya Deiting (Violine)

Seit dem Jahr 2006 treten die Geigerin Freya Deiting und die Gitarristin Sandra Wilhelms, beide studierte Musikerinnen, zusammen auf. In ihrem Duo Aciano vereinen sie hohes klassisches Spielniveau mit einer emotionalen Intensität, die ihre Zuhörer direkt an den Geschichten aus verschiedenen Ländern und Zeiten teilhaben lässt.
Mit seinem Konzertprogramm „Soirée Européenne“ streift das Duo Aciano durch die musikalischen Landschaften Europas zwischen 1850 und 1950.
Festliche Salonmusik, sehnsuchtsvolle Romanzen und feurige Volkstänze lassen eine Nostalgie aufleben, die an eine akustische Zeitreise erinnert.
Das beginnende 20. Jahrhundert zeigt sich facettenreich und voller Kontraste. Mitreißende Musetten bis hin zu den rauen Klängen von Béla Bartók stehen als Ausdruck einer sich rasant entwickelnden Zeit.
Mit Violine und Gitarre gehen Freya Deiting und Sandra Wilhelms einen intensiven Dialog ein und schreiten Sait´ an Sait´ durch diese schillernde Zeit.
Werke von: Enrique Granados, Manuel de Falla, Jules Massenet, Béla Bartók, Fritz Kreisler

 

Samstag, 25. Mai 2019

Zither – Querschnitt durch vier Jahrhunderte Musik

Johannes Schubert (Zither)

Dass die Zither ein recht junges Instrument ist, mit dem man fernab aller Klischees wundervolle Musik machen kann, stellt Johannes Schubert, Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, aus Fulda unter Beweis. Die Zither stammt aus dem Alpenraum und hat bis zu 42 Saiten und ein Griffbrett – so ist das Instrument eine Art Komposition aus Gitarre und Harfe.
Seit 15 Jahren ist er als Solist auf Bühnen in ganz Europa unterwegs und zeigt die vielseitigsten Möglichkeiten des Instruments Zither auf. So auch hier in Sinzig mit zwei modernen Zither-Instrumenten.
Die musikalische Reise beginnt in der englischen Renaissance, wird mit Barockmusik von J.S. Bach und S.L. Weiss ergänzt um dann einen Abstecher in die Klassik und Romantik zu wagen. Sie hören auch Originalliteratur für Zither, die der Klassik nachempfunden ist. Dass die Zither im Hier und Jetzt angekommen ist und in der Musikwelt einen festen Bestandteil darstellt, zeigt Schubert mit Darbietungen aus Filmmusik, Jazz und der Neuen Musik.