Schritt für Schritt dem Ziel entgegen


Die Stadtwerke Sinzig haben mit dem Ausbau der zentralen Pumpenstation am Kranzweiherweg begonnen

Schon seit rd. 3 Jahren tut sich in den Anlagen der Sinziger Wasserversorgung sehr viel und überall wird gebaut, ohne dass es den Bürger beeinträchtigt. „Gerade das ist aber die Kunst, die es zu beherrschen gilt“, so Werkleiter Bernd Lischwé. Denn anders als bei vielen anderen Bauwerken ist es eben nicht möglich, die Anlagen einfach mal während der Bauphase stillzulegen oder eine Umleitung einzurichten. Der Verbraucher ist es gewohnt, dass er rund um die Uhr den Wasserhahn aufdrehen kann. Deshalb liegt die besondere Anforderung darin, einen Umbau bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Wasserversorgung zu gewährleisten.

Die Entsäuerungsanlage fördert das aufbereitete Trinkwasser zukünftig in Richtung des zentralen Hochbehälters Ziemert 2; von dort wird das Lebensmittel dann weiter verteilt. Auf der 2,5 km langen Strecke zwischen den beiden Bauwerken wurden bereits neue Transportleitungen verlegt. Nun gilt es noch, die Pumpenleistung für die zukünftige Versorgung anzu-passen. Bis zum Jahresende ist damit zu rechnen, dass das seit einigen Jahren laufende Gesamtprojekt der Umstrukturierung abgeschlossen werden kann. Letztlich werden drei Flie-gen mit einer Klappe geschlagen: Mehr Versorgungssicherheit, bessere Bewirtschaftungs-möglichkeiten und eine auch auf die zukünftige städtebauliche Entwicklung von Sinzig ausgerichtete Wasserversorgung – die Stadtwerke Sinzig erweisen sich auch dadurch als wichtiger Bestandteil für die örtliche Infrastruktur.

„Betrieb mit Vorbildfunktion“ legt den Jahresabschluss 2004 vor


Die Trinkwasserversorgung von Sinzig ist bei den stadteigenen Werken in guten Händen.

In der letzten Sitzung des Stadtrates legte Bürgermeister Wolfgang Kroeger u.a. die Bilanz 2004 des Sinziger Wasserwerks vor. Der Rat tat sich dabei leicht, den Jahresabschluss einstimmig zu beschließen, nachdem die unabhängigen Wirtschaftsprüfer wiederum eine ordnungsgemäße Geschäftsführung bescheinigen und folglich einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilen konnten. Bürgermeister Kroeger lobte in diesem Zusammenhang auch die Mitarbeiter des Wasserwerks für ihre ausgezeichnete Arbeit.
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Stadtwerke Sinzig betreiben kostenbewussten Umweltschutz


Schon seit 10 Jahren werden in Sinzig Millionen in die Abwasserbeseitigung investiert, ohne dass der Bürger dafür tiefer in die Tasche greifen muss.

Neuestes Beipiel: Das Regenüberlaufbecken in Westum!
Wenn der Bürger liest, dass die örtlichen Stadtwerke Millionen investieren, dann wird ihm manchmal sicher mulmig, ist dies doch oft mit Gebührenerhöhungen verbunden. Nicht so in der Barbarossastadt Sinzig. Hier sind die Bagger im Auftrag der Stadtwerke Sinzig schon seit Jahren tätig, ohne dass der Bürger dies im Nachhinein sofort durch eine höhere Gebührenrechnung quittiert bekam.
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Informationen zur Desinfizierung des Trinkwassers


Die Stadtwerke Sinzig teilen mit, dass derzeit eine vorsorgliche Desinfektion des Trinkwassers erfolgt. Diese Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Ahrweiler und dient zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Hintergrund: Das Sinziger Wasserwerk führt neben den gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen noch eine Vielzahl von freiwilligen Qualitätskontrollen durch. Dabei werden an verschiedenen Stellen des über 100 km langen Leitungsnetzes ständig Proben entnommen und dem Landesuntersuchungsamt zur neutralen Prüfung übergeben. Im Rahmen einer dieser Kontrollen wurden nun sogenannte coliforme Keime festgestellt. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass eine Verunreinigung des Trinkwassers vorliegen könnte (was aber nicht unbedingt muss). Um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, hat man sich dazu entschieden, das Trinkwasser über einen gewissen Zeitraum vorbeugend zu chloren.

Entsprechend dem Minimierungsgebot der Trinkwasserverordnung wird die zugegebene Chlormenge auf das notwenige Maß begrenzt. Erste Kontrollproben vom 13.07.2005 an den vorher auffälligen Stellen haben schon wieder eine einwandfreie Wasserqualität bescheinigt. Zur Sicherheit sollen aber noch mindestens zwei weitere Probenreihen im Wochenrhythmus gezogen werden, bevor über eine Einstellung der Desinfektion entschieden wird. Die Maßnahme wird sich also bis in den August hinausziehen. Chlor ist übrigens ein in der Trinkwasserverordnung zugelassenes Aufbereitungsmittel, welches zwar keine gesundheitliche Beeinträchtigung nach sich zieht, den Geruch und den Geschmack des Wassers jedoch beeinflusst.

Werkleiter Bernd Lischwé sieht in der Sache keinen Grund zur Beunruhigung: Das System der umfangreichen freiwilligen Qualitätskontrolle hat frühzeitig Warnsignale aufgezeigt, so dass eine Ausbreitung von Keimen sicherlich verhindert werden kann und strengere Maßnahmen wie ein Abkochgebot des Trinkwassers und eine höhere Chlorung vermieden werden können.

Der Stadtteil Sinzig-Franken ist übrigens von der Maßnahme nicht betroffen.

Bei Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Wasserwerks unter der Telefon-Nr.
0 26 42 / 40 01 – 80 beratend zur Verfügung.

Die Stadtwerke Sinzig – eine erfolgreiche Firma in schmucken Mauern


Das Gebäude der Sinziger Stadtwerke wurde kürzlich hundert Jahre alt
Im Jahr 2004 feiert das Gebäude der Sinziger Stadtwerke sozusagen seinen 100. Geburtstag. Und in den letzten 100 Jahren gab es in Sinzig auch eine ganze Reihe technischer Neuerungen und Veränderungen.

Hinter den schmucken Mauern im Baustil des ganz frühen 20 Jahrhunderts ist eine überaus erfolgreiche Einrichtung untergebracht, die zudem noch das Lebensmittel Nummer eins liefert. „Kölner Straße 24“ lautet die Postanschrift der Stadtwerke Sinzig mit ihren Unterabteilungen Wasser und Abwasser. Daneben sind die Stadtwerke noch für drei weitere Betriebe tätig, nämlich die Bad Bodendorf Kurbad GmbH, die Innovations- und Gründerzentrum GmbH und den Abwsserzweckverband Untere Ahr. Hinter den Mauern der Stadtwerke schlägt also quasi das wirtschaftliche Herz der Stadtverwaltung Sinzig.
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Wasserklau ist dumm gelaufen


Sinzig. Die Idee, durch einen Griff zur Rohrzange an kostenloses Trinkwasser zu gelangen, ist einem Sinziger Bürger im Nachhinein sicher übel aufgestoßen.
Bei dem Versuch, die Wasserleitung der Stadtwerke „anzuzapfen“, hatte der Betroffene wohl nicht mit dem hohen Druck gerechnet, mit dem das Trinkwasser ins Haus gelangt. Die Folge ist nun, dass er nicht nur einem überfluteten Keller hat, sondern auch noch die Kosten für einen Feuerwehreinsatz und den Bereitschaftsdienst des Wasserwerks tragen muss. „Für diese Summe hätte man für einige Jahre bei uns das Wasser beziehen können“, so Werkleiter Bernd Lischwé.
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Das Sinziger Wasser: Nicht nur gut, sondern auch genug


Die Sinziger Wasserversorgung ist trotz der Hitzeperiode gesichert
Sinzig. Das Hoch „Michaela“ geht sicherlich in die Geschichte ein, denn seit Wochen liegen die Temperaturen über 30 Grad. Während sich die Eisdielen und Freibäder freuen, stöhnen die Bauern. Trockene Wälder und sinkende Flusspegel lassen aber vielfach die Frage aufkommen, wie es denn mit der Wasserversorgung aussieht.
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