SC Rhein-Ahr Sinzig erhält Fördergelder zur Wiederbeschaffung des Inventars

Eine gute Nachricht konnte Ende Juli Bürgermeister Andreas Geron dem SC Rhein-Ahr Sinzig 1910 e.V. überbringen: Mit der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 60.457,02 Euro ist nun die Ersatzbeschaffung des Inventars des Vereins, welches durch die Flutkatastrophe 2021 zerstört bzw. von den Wassermassen weggespült wurde, gesichert. Christopher Dreßler, Erste Vorsitzender des Vereins, nahm den Bescheid erfreut entgegen. 
Zum Hintergrund: Anträge im Rahmen des Wiederaufbaus bezüglich der Wiederherstellung kommunaler Infrastruktur und städtischer Anlagen und Gebäude, wie auch des Vereinsheims des SC Rhein-Ahr Sinzig, werden direkt von der GEWI – Gesellschaft für Entwicklung, Wiederaufbau und Innovation GmbH an den Fördergeber gestellt. Flutbetroffene Vereine stellen bezüglich ihrer eigenen Schäden einen nicht kommunalen Förderantrag an die Stadt, welcher nach Prüfung an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) weitergeleitet wird. Bewilligung und Auszahlung erfolgt dann seitens ADD gegenüber der Stadt und die Stadt leitet die Mittel an den Verein weiter. Auf diesem Weg wird sichergestellt, dass betroffene Vereine auch was das eigene Inventar angeht Berücksichtigung im Wiederaufbau finden. „Die Zusammenarbeit mit dem Fördergeber läuft hier optimal“, berichtet Bürgermeister Andreas Geron. Bis zum Fristende der Anträge haben alle betroffenen Sinziger Vereine ihre nicht kommunalen Förderanträge eingereicht. Einige Wiederbeschaffungen konnten bereits vollständig abgeschlossen und der Schlussverwendungsnachweise eingereicht werden. „Hier gibt es also an verschiedenen Stellen Bewegung“, so der Bürgermeister.
Im September vergangenen Jahres konnte der SC Rhein-Ahr Sinzig zum ersten Mal auf dem wiederhergestellten Rasenplatz im Rhein-Ahr-Stadion auf quasi heimischem Boden ein Spiel absolvieren. Für einen regulären dauerhaften Spielbetrieb fehlt jedoch derzeit noch die notwendige Infrastruktur, insbesondere das neue Vereinsheim. Nach aktuellem Stand starten die Arbeiten zur Baufeldräumung und zum Abbruch des Bestands laut GEWI – Gesellschaft für Wiederaufbau hier im Herbst 2026. Die Planung sieht vor, das neue Vereinsheim mit dem neu zu bauenden Christinensteg zu kombinieren. In den Planungen sind daher die Schnittstellen zur geplanten Ahraufweitung und zum Bau der Brücke zu berücksichtigen. „Diese Planungen sind in der Sache sinnvoll und notwendig, verlängern jedoch leider die Zeit bis zur Fertigstellung des neuen Vereinsheims“, so Bürgermeister Andreas Geron, der sich beim Verein für die Geduld und die gute Zusammenarbeit bedankte.