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Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Klimaschutz, unsere Klimaschutzmanagerin, sowie unsere Klimaschutz Projekte und Tipps zum Mitmachen, sowie weitere Links

Klimaschutz

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Hauptansatz für den Klimaschutz ist die Verringerung des Ausstoßes der Treibhausgase, die bei der Energieerzeugung sowie beim Verbrauch der Energie in der industriellen und landwirtschaftlichen Produktion, im Verkehr und in Privathaushalten freigesetzt werden. Hierzu zählen insbesondere der sukzessive Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor sowie der Industrie, der konsequente Ausbau der regenerativen Energieträger sowie der Einsatz von Maßnahmen zur Energieeffizienz.

Für einen erfolgreichen Klimaschutz sind alle politischen Ebenen maßgeblich: internationale, EU-, Bundes-, Länder- und die kommunale Ebene.

Die Stadt Sinzig hat sich verpflichtet, den CO2 Ausstoß nachhaltig zu verringern und dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Klimawandel

Das Klima wandelt sich. Seit dem letzten Jahrhundert stieg die durchschnittlich Temperatur der Land- und Ozeanflächen um etwas 0,85 Grad Celsius an, jedes der letzten drei Jahrzehnte war sukzessive wärmer als alle vorausgegangenen Jahrzehnte seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Die Folgen der globalen Erwärmung sind das Schmelzen der Eis- und Schneemengen, der Anstieg des Meeresspiegels, das Auftauen der Permafrostböden und die Zunahme extremer Wetterereignisse.

Auch in Deutschland sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar: steigende Temperaturen, feuchtere Winter, zunehmende Wetterextreme wie Hitzewellen und lokale Starkregenereignisse. Der heiße und trockene Sommer 2018 hat eindrücklich bewiesen, wie weit der Klimawandel bereits fortgeschritten ist. Um dem globalen Phänomen des Klimawandels zu begegnen und die Auswirkung der Erderwärmung zu begrenzen, wurden auf internationaler und europäischer Ebene Klimaschutzziele vereinbart, die auf Bundes-, Länder und kommunaler Ebene umgesetzt werden. Die Stadt Sinzig stellt sich dieser Herausforderung und hat ein integriertes Klimaschutzkonzept verabschiedet.

Klimaschutzkonzept

Mit der Initiierung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wurden 2016 wichtige politische Weichen gestellt, um den Klimaschutz in der Stadt zu etablieren. Am 14. Juli 2016 wurde im Stadtrat der Beschluss zu dessen Umsetzung gefasst. Erstellt wurde das Klimaschutzkonzept von der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB) in Verbindung mit der SWECO GmbH aus Koblenz. Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wurde das integrierte Klimaschutzkonzept unter dem Förderkennzeichen 03K05505 gefördert.

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Sinzig (PDF-Datei)
Anhang des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Sinzig Teil 1 (PDF-Datei)
Anhang des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Sinzig Teil 2 (PDF-Datei)

Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellung und investiver Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Klimaschutzmanagerin

Klimaschutzmaagerin der Stadt sinzig Silke MerzSilke Merz, unsere Klimaschutzmanagerin, hat den Auftrag, die Klimaschutzmaßnahmen anzustoßen und deren Umsetzung voranzubringen. Sie bringt der Bevölkerung die Ziele näher und bezieht sie in den Umsetzungsprozess ein. Die Klimaschutzmanagerin versteht sich als „Werbebotschafterin für den Klimaschutz“.
Sie ist die Ansprechpartnerin für alle Belange rund um den Klimaschutz und Koordinatorin der Maßnahmen.

Kontakt

Tel.: 02642 4001-92
E-Mail: silke.merz@sinzig.de

Klima-Bündnis

Seit Anfang 2019 ist die Stadt Sinzig Mitglied im Klima-Bündnis, das für einen ganzheitlichen Klimaschutz steht. Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit über 1.750 Mitgliedern aus 26 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Darüber hinaus verpflichten sie sich auf die Nutzung von Tropenholz und auch auf Holz aus Raubbau zu verzichten. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Jedes Mitglied des Klima-Bündnis unterstützt aktiv Projekte der indigenen Regenwaldvölker, um ihre Wälder zu schützen.

Städte und Gemeinden des Klima-Bündnis sind sich bewusst, dass der Klimawandel nicht nur eine ökologische sondern auch eine wirtschaftliche und soziale Herausforderung darstellt. Das Klima-Bündnis befürwortet daher Klimaschutzmaßnahmen, die mit ihren fünf Klimaschutzprinzipien einhergehen: fair, naturkonform, lokal, ressourcenschonend, vielfältig.

Innerhalb des Netzwerkes des Klima-Bündnis gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu Partizipation und Austausch. Die Mitglieder können dabei auf eine Vielzahl von Angeboten zurückgreifen. Neben regionalen Veranstaltungen, in denen der Austausch der Akteure im Vordergrund steht, können sie vorgefertigte Kampagnen nutzen. Eine prominente Kampagne ist das STADTRADELN an dem die Stadt Sinzig letztes Jahr teilgenommen hat und auch 2020 wieder teilnehmen wird.

Darüber hinaus bietet das Klima-Bündnis Instrumente und Methoden für Kommunen, um Klimastrategien zu entwickeln und die Fortschritte zu messen. Ein Instrument ist dabei der Klimaschutz-Planer. Mit dem Klimaschutz-Planer können Kommunen Endenergie- und Treibhausgas-bilanzen erstellen. Die Stadt Sinzig nutzt dieses Monitoring-Tool ebenfalls seit Ende 2019.

2020 feiert das Klima-Bündnis ein großes Jubiläum: 30 Jahre Klima-Bündnis!

Weitere Informationen unter: www.klimabuendnis.org

Projekte

Energieeffiziente Straßenbeleuchtung

Die Straßenbeleuchtung hat vielfältige und wichtige Aufgaben. Die ausreichende Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Plätzen ist eine kommunale Aufgabe im Sinne der Daseinsvorsorge. Sie dient der Sicherstellung der Verkehrssicherheit sowohl für den Fahrzeug- als auch für den Personenverkehr und ist als Haftungspflicht unverzichtbar.

Gleichzeitig hat die Straßenbeleuchtung mit durchschnittlich 60 % einen sehr hohen Anteil am Gesamtstromverbrauch der Kommunen und belastet damit den kommunalen Haushalt erheblich.

Die veraltete Technik weist eine besonders schlechte Energieeffizienz auf, insbesondere durch hohe Streu- und Betriebsverluste. Dazu fallen hohe Kosten für die Wartung- und Instandhaltung der alten Leuchten an. Hinzu kommen negative Einflüsse auf die Tier- und Pflanzenwelt durch die starke Lichtverschmutzung. Darüber hinaus dürfen gemäß der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG viele bislang eingesetzte Leuchtmittel für Straßenbeleuchtung nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Die Stadt Sinzig hat in ihrem gesamten Stadtgebiet rund 2.200 Leuchten. Davon sind 1.050 Quecksilberdampfleuchten und rund 995 Natriumdampfleuchten. Damit ist die Entscheidung für die Umrüstung, hin zu einer energieeffizienten Straßenbeleuchtung, ein wichtiger Schritt für mehr Energieeinsparung und Klimaschutz.

Mit der Umstellung auf effiziente LED-Leuchten spart die Kommune bis zu 80 % Energie und damit verbunden bis zu 80 % der Energiekosten. Die CO2- Bilanz wird verbessert, denn mit der Umstellung werden in Sinzig jährlich bis zu 350 t CO2e eingespart.

Die LED-Beleuchtung trägt zur Reduzierung der Lichtverschmutzung und damit zur Erhaltung der Tierwelt bei, da sie weniger nachtaktive Insekten anziehen. Diese Insekten sind für unser Ökosystem wichtig, da sie die Pflanzen bestäuben.

Das Projekt „Energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ wird in der Stadt Sinzig in zwei Abschnitte aufgeteilt. Begonnen wird 2021 mit Umrüstung der Leuchten in der Kernstadt. Dies macht rund die Hälfte aller Leuchten im gesamten Stadtgebiet aus. Danach folgt die Umrüstung in den Sinziger Ortsteilen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz (MUEEF) fördern die Umrüstung auf LED-Beleuchtung mit einer Förderquote von jeweils 20%.

Der Zuwendungsbescheid (ZEIS B-020) des MUEEF und der Zuwendungsbescheid des BMU mit dem Förderkennzeichen 03K14366 liegen für den ersten Abschnitt vor.

Stadtradeln

Sinzig radelt für ein gutes Klima!

Bei der Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnis treten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Sinzig war zum ersten Mal mit von der Partie. In der Zeit vom 31. August bis zum 20. September 2019 konnten alle Personen, die in Sinzig leben, arbeiten, einem Verein angehören oder zur Schule gehen, mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln.

Beim STADTRADELN geht es um den Spaß am Fahrradfahren, aber vor allem auch darum, möglichst viele Menschen zu gewinnen, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Das Radfahren ist längst ein fester Bestandteil der städtischen Mobilität geworden und als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. Es steigert die Lebensqualität, fördert die Gesundheit, schützt die Umwelt und ist zudem eine kostengünstige Alternative zu anderen Beförderungsmitteln. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Ein Viertel davon wiederum verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Zusätzlich erfolgt ein Beitrag zur Luftreinhaltung und Lärmminderung.

Die Stadt Sinzig bedankt sich für eine rege Teilnahme – 36.390 km wurden erradelt und damit 5t CO2 vermieden.
Die Top 5- Teams sind:

Freie Wähler Bürgerliste Sinzig e.V. (4.975 km)
St. Raphael CAB (3.325 km)
Steuerberatung Klotz (3.029 km)
Fahrrad AG Sinzig (2.745 km)
Regenbogenschule Sinzig (2.539 km)
www.stadtradeln.de/sinzig

2020 ist Sinzig wieder dabei!

Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.stadtradeln.de

Photovoltaik

Klimaschutz geht einher mit der Nutzung regenerativen Energien. Der Ausbau der regenerativen Energien ist dabei ein zentraler Punkt bei der Durchführung der Energiewende in Rheinland-Pfalz. Die Solarenergie ist neben der Windenergie ein wichtiger Faktor bei der Umgestaltung des Stromsektors. Es gilt das unerschöpfliche Potential der Photovoltaik und Solarthermie zu nutzen und auszubauen. Die neuen PV-Geschäftsmodelle – vor allem Eigenverbrauch, Stromlieferung, Anlagenpacht, Betreiber- und Betriebsführungsmodelle werden dabei immer stärker zur Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb von PV- Anlagen.

Foto: S. Merz

Bereits 2005 ist die erste Photovoltaikanlage in Sinzig in Betrieb gegangen. Weitere PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden folgten in den darauffolgenden Jahren, so dass heute fünf PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 50 kWp installiert sind. Sie speisen durchschnittlich 45.000 kWh im Jahr an sauber erzeugtem Strom in das öffentliche Netz ein.

Fotos: S. Merz

2019 wurde die Freiflächenphotovoltaikanlage der Stadtwerke Sinzig auf dem Gelände der Entsäuerungsanlage Kranzweiherweg errichtet. Die gesamte Aufstellungsfläche hat eine Größe von 3.000 m² (rund ein halbes Fußballfeld). Die Modulfläche beträgt 1.200 m². Die Photovoltaikanlage versorgt die Entsäuerungsanlage und hat eine installierte Nennleistung von 196,08 kWp. Der prognostizierte jährliche Ertrag liegt bei 190.000 kWh, was einer CO2-Ersparnis von rund 109 Tonnen pro Jahr entspricht. Bis Juli 2020 hat die PVA bereits 146.590 kWh umweltfreundlichen Strom erzeugt.

Foto: S. Merz

Um einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, soll die Nutzung der Solarenergie in Sinzig kontinuierlich ausgeweitet werden. Die städtischen Neubauten werden zukünftig mit Photovoltaik-anlagen ausgestattet, insbesondere um den Eigenbedarf zu decken. Die neue Kindertagesstätte im Weidenweg in Sinzig erhält eine PV-Anlage mit einer Leistung von rund 30 kWp. Der prognostizierte Ertrag liegt bei 25.000 kWh im Jahr. Auch die geplante Kindertagesstätte in Koisdorf wird mit einer PV-Anlage ausgestattet.

Für die städtischen Bestandsgebäude wurde eine Potentialermittlung durchgeführt, aus der sich verschiedene geeignete Dächer ergeben haben. Auf dieser Basis wird der Ausbau der Photovoltaik auf städtischen Liegenschaft vorangetrieben und weitere PV-Anlagen geplant.

Sollten Sie auch Interesse haben Ihre Dächer mit Photovoltaik auszustatten und einen eigenen Beitrag zur Energiewende zu leisten, können Sie im ersten Schritt anhand des Solardachkatasters, die Eignung Ihres Daches überprüfen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführen.
Zum Solardachkataster geht es hier: http://www.solarkataster-ahrweiler.de/karte

Virtuelles Kraftwerk

Stadtwerke Sinzig erhalten Landeszuwendung für die „Studie: Energiewirtschaftliche Optimierung und Virtuelle Kraftwerke im Wasserwerk“

Region Sinzig will mit virtuellem Kraftwerk Energie sparen –
„Die Region Sinzig will mit einem virtuellen Kraftwerk Energie bei der Wasserversorgung einsparen. Die Stadtwerke Sinzig betreten damit Neuland und leisten einen zukunftsweisenden Beitrag zur Energiewende“, erklärte Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute in Sinzig. Die Bereitstellung des Trinkwassers benötigt viel Energie. Durch effizientere Anlagen konnte der Stromverbrauch bereits gesenkt werden. „Was bisher aber noch wenig beachtet wird, ist die Möglichkeit den Stromverbrauch schlicht durch zeitliches Verschieben zu optimieren“, hob Griese den neuen Ansatz hervor. Immer dann, wenn günstige Energie am Strommarkt zu haben ist oder die Sonne für viel Energie aus der eigenen Photovoltaikanlage sorgt, dann sollen die Wasserspeicher der Region aufgefüllt werden. Umgekehrt kann beim Ablassen der Wasserbehälter Strom erzeugt werden. Das soll dann erfolgen, wenn hohe Strompreise erzielt werden können. Mit dieser energetischen Optimierung werde ein virtuelles Kraftwerk geschaffen. Die Stadtwerke haben dazu bei der Transferstelle für rationelle und regenerative Energienutzung (TSB) Bingen, eine Studie in Auftrag gegeben. Das Land finanziert die Studie zu 90 Prozent, mit 24.300 Euro.
„Energie einzusparen und sie in Zukunft noch effizienter zu nutzen, das ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende, stellte Griese fest. Das Land unterstütze daher Kommunen und Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Ansätze, wie dem virtuellen Kraftwerk. Vergangenes Jahr hat das Land gemeinsam die Transferstelle Bingen an den Stadtwerken Trier eine erste Pilotstudie zur Optimierung des Stromverbrauchs bei der Trinkwasserversorgung erarbeitet. Nun sorge ein kleineres Wasserversorgungsunternehmen für ein Fallbeispiel, das Schule im Land machen könnte, so Griese.
August 2016
Verantwortlich (i.S.d.P)
Stefanie Lotz, Pressesprecherin

MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE,
ERNÄHRUNG UND FORSTEN
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
http://www.mueef.rlp.de

E-Mobilität in Sinzig

Die heutige Mobilität muss neu gedacht werden. Die zunehmende Verschlechterung der Luftqualität durch steigende  CO²-Emissionen, Stickoxide  und weitere Luftschadstoffe durch den Personen- und Wirtschaftsverkehr verlangen nach neuen Handlungsweisen. Die Elektromobilität hat das Potential die Mobilität nachhaltig zu gestalten und dem Klimaschutz Rechnung zu tragen und die Lebensqualität in der Stadt zu steigern.
Auch die Stadt Sinzig wird langfristig einen Beitrag  zur Mobilitätswende leisten. Der städtische Fuhrpark besteht heute schon aus drei Plug-In- Hybriden und zwei E-Bikes. Darüber hinaus ist Anschaffung von reinen elektrischen Fahrzeugen für 2019 geplant. Des Weiteren wird die Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet sukzessive ausgebaut.

Wenn Sie ihr Elektroauto aufladen möchten, können Sie dies zum Beispiel direkt auf dem Parkplatz neben dem Rathaus erledigen. Die Ladesäule ist jederzeit frei zugänglich. Oberhalb des Parkplatzes finden Sie auch eine Ladestation für E-Bikes.

Stadtgrün

Auch in unseren Gärten zeigt sich der Klimawandel: es wird im Frühling und Sommer zunehmend heiß und trocken. Diese praktische Tipps sollen ihnen bei der Umstellung ihres Gartens auf die neuen Bedingungen helfen:

  • Pflanzen sie trockenheitsverträgliche, mehrjährige Stauden und Gräser wie z.B. Salbei, Heiligenkraut, Lavendel, Königskerze Edeldisteln und Perlgräser
  • Ergänzen sie ihre Beete durch Sukkulenten, die das Wasser gut speichern können, wie z.B. Fetthenne und Sternwurz
  • Eine bunte Mischung aus standortangepassten Pflanzen fördern die biologische Vielfalt und sind widerstandsfähiger als andere.
  • Sammeln sie Regenwasser in der regenreichen Zeit in Regentonnen oder Zisternen als Gießwasser.
  • Entsiegeln sie ihre Böden, auch Schotterschichten sind eine Art Versiegelung mit all ihren negativen Folgen.
  • Bedecken sie den Boden mit einer Mulchschicht und bewahren sie ihn so vor dem Austrocknen.

Foto: S.Merz

Mitmachen

Tipps

  • Mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit: Wer pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegen, spart bei einem PKW-Durchschnittsverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer rund 640 Kilogramm CO2 im Jahr.
  • Heizung runterdrehen: Keiner soll im Kalten sitzen! Aber die Absenkung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt die CO2 -Emissionen eines Vier-Personen-Haushalts pro Jahr um rund 350 Kilogramm. Senkt man die Temperatur in der Nacht in der Wohnung generell auf 15 bis 16 Grad, spart das noch einmal knapp 300 Kilogramm CO2 .
  • Volle Waschmaschine, niedrige Temperatur: Die Vorwäsche auf alle Fälle weglassen und grundsätzlich mit höchstens 60 Grad waschen – nur in Ausnahmefällen mit 95 Grad. Die meiste Wäsche wird auch bei 30 bis 40 Grad sauber. Anschließend nicht in den Trockner sondern auf die Leine. Einsparpotenzial: bis zu 330 Kilogramm CO2 pro Person und Jahr.
  • Bye-bye Standby: Standby-Schaltungen sind praktisch, weil man nicht mehr vom Sofa aufstehen muss, um den Fernseher oder die Stereoanlage einzuschalten. Aber die Geräte verbrauchen auch in diesem Zustand unnötig viel Energie. Geräte, die keinen Ausknopf haben, sollten an eine schaltbare Steckerleiste angeschlossen werden. So lassen sich pro Haushalt bis zu 300 Kilogramm CO2 sparen.
  • Bio aus der Region in den Einkaufswagen: Beim Bioanbau wird nur etwa die Hälfte der Energiemenge benötigt, die konventionelle Landwirtschaft braucht. Bei langen Transportwegen entstehen außerdem überflüssige Emissionen: Eine Mahlzeit von 100 Gramm Spargel aus Chile verursacht allein durch den Transport 1,7 Kilogramm CO2 -Ausstoß. Aus der eigenen Region zur Spargelzeit sind es nur 60 Gramm.
  • Weniger Fleisch auf den Teller: Wer sich ausgewogen und fleischreduziert ernährt, erspart dem Weltklima rund 400 Kilogramm CO2 im Jahr.
  • Konsum auf das Nötigste beschränken: Nicht alles was Mängel aufweist, muss gleich entsorgt werden: Flohmarkt, Repair-Cafes, selbst reparieren oder ausbessern sind klimafreundliche Alternativen. Vor allem kaufe regional produzierte oder faire Produkte. Der Verzicht auf Palmölprodukte ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Regenwälder, die durch die Palmölplantagen, insbesondere in Indonesien, großflächig zerstört werden. Holzprodukte sollten möglichst mit dem FSC-Siegel ausgezeichnet sein und können lange genutzt und repariert werden. Gehe sparsam mit Papier und Pappe um und Recycling-Papier mit dem blauen Umweltengel erfüllt auch seinen Zweck!
  • So wenig (Verpackungs-) Müll wie möglich produzieren: Beim Einkaufen sollte möglichst oft auf Plastik verzichtet werden. Obst und Gemüse kann lose gekauft werden und Milch, Joghurt oder Getränke gibt es in Gläsern und Glasflaschen. Die Verwendung von Mehrwegbecher für Kaffee oder Tee schonen die Umwelt ungemein. Auf Strohhalme aus Plastik sollte generell verzichtet werden. Plastiktüten können sehr gut durch Stoffbeutel ersetzt werden. Zertifizierter Naturkosmetik wird in umweltfreundlichen Verpackungen angeboten, ebenso feste Seifen für Haut und Haar.

Energietipps der Verbraucherzentrale

Kann eine gedämmte Außenwand noch atmen?

(VZ-RLP / 17.11.2020) Es gibt immer wieder Hausbesitzer, die von einer Außenwanddämmung absehen, weil sie der Meinung sind, dass dann die Wände nicht mehr atmen könnten. Sie verzichten damit auf eine effektive Maßnahme zur Reduzierung ihres Energieverbrauchs aufgrund eines immer noch verbreiteten Vorurteils. Die Behauptung, dass Wände atmen können -also zum Luftaustausch im Haus beitragen-  ist schlichtweg falsch. Dies wurde schon 1928 von dem Physiker Raisch widerlegt. Eine massive verputzte Wand ist luftdicht und kann nicht im Sinne eines Luftaustauschs atmen. Eine notwendige Lüftung findet nur durch regelmäßiges Öffnen von Fenstern und Türen oder über eine Lüftungsanlage statt. Das einzige, was sich im Winter durch die Wände nach draußen bewegt, sind etwa 1 bis 2 % des Wasserdampfes, der sich in der Innenraumluft befindet. Für ein gutes Raumklima ist diese geringe Menge nicht relevant. Insgesamt müssen während der Heizperiode 1.000 bis 2.000 Liter Feuchtigkeit in einem Einfamilienhaus durch die Lüftung nach draußen transportiert werden.

Wie viel Energie Sie mit einer Wärmedämmung einsparen können und was hinsichtlich des notwendigen Luftaustauschs zu beachten ist, erläutern Ihnen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 07.12.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden aktuell an den meisten Standorten telefonisch durchgeführt. Voranmeldung unter: 02641/870.

Eine persönliche Beratung ist an einzelnen Standorten unter Einhaltung der lokalen Hygienevorschriften wieder möglich. Bitte erfragen Sie bei der Terminvereinbarung, an welchen Standorten in Ihrer Region persönlich beraten wird.

VZ-RLP

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:

Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)

montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,

dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


Wärmegewinne möglich machen

Richtig konstruierte Wintergärten können vor allem in der Übergangszeit solare Wärmegewinne erzielen. Foto: Uta Maria Schmidt

Die Südausrichtung von Fensterflächen ermöglicht einen hohen Eintrag von Sonnenwärme; erfordert aber einen sommerlichen Wärmeschutz. So sollte die verglaste Fläche nicht mehr als rund 30 Prozent der gesamten Südfassade betragen, sonst wird es im Sommer zu heiß. Die optimale Zahl, Größe und Ausrichtung von Fenstern wird meist rechnerisch ermittelt, um das beste Verhältnis von Wärmegewinnen und -verlusten zu erzielen. Auch eine passende Raumplanung ist wichtig. Wenn die Hauptaufenthaltsräume wie Wohn- und Kinderzimmer im Südteil des Hauses liegen, kann die Sonnenwärme am besten genutzt werden. Räume, die mit einer niedrigeren Temperatur genutzt werden, wie Schlafzimmer und Küche sollten eher Richtung Norden platziert sein.

Auch Wintergärten können – richtig konstruiert – in den Übergangszeiten, solare Gewinne erzielen. Die einstrahlende Sonne heizt den Raum auf. Allerdings sollten in Wintergärten keine Heizkörper installiert sein und der Wintergartenbereich sollte durch eine dichte Tür und einen massiven Wandbereich von der beheizten Wohnfläche abgetrennt sein. Andernfalls kann ein Wintergarten auch den Energieverbrauch erhöhen. Ein Wintergarten, der nach Süden ausgerichtet ist, überhitzt im Sommer schnell und muss deshalb eine wirksame Außenverschattung haben. Nach Osten und Westen ausgerichtete Wintergärten brauchen seitliche Verschattungsvorrichtungen; zu bedenken ist, dass dabei die Aussicht zeitweise verloren geht. Durch geschickte Kombination von Ausrichtung und Gartenplanung lässt sich dieses Problem beheben.

Fragen zur Neubauplanung sowie zu allen Bereichen des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem individuellen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 16.11.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden aktuell an den meisten Standorten telefonisch durchgeführt. Voranmeldung unter: 02641/870.

Eine persönliche Beratung ist an einzelnen Standorten unter Einhaltung der lokalen Hygienevorschriften wieder möglich. Bitte erfragen Sie bei der Terminvereinbarung, an welchen Standorten in Ihrer Region persönlich beraten wird.

(VZ-RLP / 20.10.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


Nachtspeicherheizung – Alternativen möglich?


Nachtspeicherheizung, Foto: Bernhard André

Viele Besitzer von Nachtstromspeicherheizungen möchten sich gerne von ihrem Heizsystem verabschieden – vor allem wegen der hohen Stromkosten. Häuser, die vom Bau her auf elektrische Beheizung ausgelegt wurden, haben jedoch meist weder Lagerräume für Brennstoffe, noch besitzen sie Kamine für die Abgase. So wird auch die Einbindung von Solarwärmeanlagen schwer. Wer also auf ein effizienteres Heizsystem umstellen will, steht vor verschiedenen Problemen und größeren Investitionskosten.

Bei Alternativen wie Wärmepumpe, Pelletheizung oder Holz-Einzelofen gilt es die Eignung und die Kosten im Einzelfall festzustellen. Sehr vorsichtig sollte man bei den Elektrodirekt- oder Infrarotheizungen als möglichem Ersatz für die Nachtspeicherheizungen sein. Dagegen sprechen hier die noch höheren Heizkosten, da in der Regel keine Sondertarife wie bei den Nachtspeichergeräten, sondern der hohe Haushaltsstrompreis zum Tragen kommt.

Optimal wäre ein Gesamtpaket aus Wärmedämmung der Gebäudehülle und Umstellung auf ein zukunftsfähiges Heizsystem. Attraktiv wird eine solche große Lösung durch die vielen Förderprogramme.

Bei den Überlegungen zu einem neuen Heizsystem oder zur Optimierung des alten stehen die Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung zur Seite.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 17.08.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden aktuell an den meisten Standorten telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Eine persönliche Beratung ist an einzelnen Standorten unter Einhaltung der lokalen Hygienevorschriften wieder möglich. Bitte erfragen Sie bei der Terminvereinbarung, an welchen Standorten in Ihrer Region persönlich beraten wird.

(VZ-RLP / 21.07.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

 


Einspeisevergütung bleibt erhalten – Photovoltaik-Anlagen lohnen sich weiterhin für Eigentümer

Durch die Abschaffung des Photovoltaik-Ausbau-Deckels auf Bundesebene wird Solarstrom weiter durch die Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetztes gefördert. Die Einspeisevergütung beträgt im Juli je nach Größe der Anlage 8,78 bis 9,03 Cent pro Kilowattstunde.

Mit Photovoltaik-Anlagen im Eigenheim Strom zu erzeugen, lohnt sich somit weiterhin doppelt. Bis zu 30 Prozent des eigenen Strombedarfs deckt eine private Photovoltaik-Anlage ab. Dieser Autarkiegrad spart zum einen die Kosten für den Strombezug. Zum anderen wird das Klima geschützt. Bei einem Haushalt mit drei Personen und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden reduziert sich der Verbrauch um bis zu 900 Kilowattstunden und der jährliche CO2-Ausstoß dieses Haushalts um etwa 500 Kilogramm.

Um zu erfahren, ob eine PV-Anlage kostendeckend oder mit Gewinn betrieben werden kann, stehen Ihnen die erfahrenen Energieberater nach Terminvereinbarung mit kostenfreier und unabhängiger Beratung zur Seite.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 03.08.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden aktuell an den meisten Standorten telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Eine persönliche Beratung ist an einzelnen Standorten unter Einhaltung der lokalen Hygienevorschriften wieder möglich. Bitte erfragen Sie bei der Terminvereinbarung, an welchen Standorten in Ihrer Region persönlich beraten wird.

(VZ-RLP / 07.07.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

 


Ein niedriger U-Wert reicht nicht aus

Wer sich schon einmal mit den Themen Hausneubau oder Altbausanierung beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, dass der so genannte U-Wert (Wärmedurchgangswert) eine Aussage darüber macht, wie viel Energie durch ein Bauteil wie eine Außenwand, ein Dach oder ein Fenster nach außen verloren geht. Je kleiner dieser U-Wert ist, umso weniger Wärme dringt durch die Fläche nach draußen. Deshalb werben viele Anbieter von Bau- und Dämmstoffen, aber auch Fertighaushersteller mit niedrigen U-Werten für ihre Produkte. Neben diesem U-Wert spielen aber noch andere Faktoren wie eine kompakte Bauweise, eine luftdichte Ausführung der gesamten Gebäudehülle und der richtige Einbau von Dämmstoffen oder Fenstern eine wichtige Rolle bei der Energiebilanz eines Hauses. Darum sind eine sinnvolle Planung und eine genaue Ausführung sowohl beim Neubau als auch bei der Altbaurenovierung sehr wichtig, um die durch niedrige U-Werte geweckten Erwartungen an die Energieeinsparung nicht zu enttäuschen.
Alle Details, die für eine effektive Energieeinsparung im Haus wichtig sind, erläutern gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Gespräch.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 20.07.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden aktuell an den meisten Standorten telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Eine persönliche Beratung ist an einzelnen Standorten unter Einhaltung der lokalen Hygienevorschriften wieder möglich. Bitte erfragen Sie bei der Terminvereinbarung, an welchen Standorten in Ihrer Region persönlich beraten wird.

(VZ-RLP / 23.06.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

 


Wahl von Grundstück und Grundriss – die erste Entscheidung über das Haus

Mit der Wahl des Grundstücks wird die erste Entscheidung darüber getroffen, wie ein Haus einmal aussehen wird – vor allem, wenn es mit wenig Heizenergie auskommen soll.
Die Lage zu anderen Gebäuden, großen Bäumen und Grünflächen nimmt durch Lichtverhältnisse, Zufahrtsmöglichkeiten und erhaltenswerten Aussichten, Einfluss auf den Hausentwurf. Bei Anlage von Balkon, Terrasse und Wintergarten ist der Lichteinfall wichtig, aber auch der innere Grundriss sollte nach energetischen Kriterien zoniert sein: Lagerräume, Treppenhäuser und selten beheizte Räume nach Norden, niedrig beheizte nach Osten, Aufenthaltsräume sowie Kinderzimmer nach Süden oder Westen. Idealerweise ist die Hausfront nach Süden hin orientiert. Der Wärmegewinn durch die Sonneneinstrahlung kann besonders in den Übergangszeiten den Heizwärmebedarf senken. Andererseits sollte die Fensterfläche nicht mehr als etwa 30 Prozent der Südwand betragen, sonst wird es im Sommer zu heiß und die winterlichen Wärmeverluste übersteigen insgesamt die solaren Gewinne. Nordfenster sollten kleiner bemessen sein, um in der kalten Jahreszeit den Wärmeverlust gering zu halten.
Allerdings: Eine gute Dämmung senkt den Heizenergiebedarf effizienter als große Sonneneintragsfenster. Darüber hinaus ist ein kompakter Grundriss ohne Erker, Vorsprünge und Einschnitte energetisch sinnvoll. Dies muss nicht langweilig oder unästhetisch sein, Elemente wie unbeheizte Wintergärten oder thermisch abgetrennte Balkone bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten ohne Energie zu verschwenden. Fragen zur Neubauplanung sowie zu allen anderen Details des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei.
Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 06.07.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Onlineberatung

Anfragen oder digitalisierte Unterlagen in Zusammenhang mit der Telefonberatung können auch per E-Mail an energie@vz-rlp.de übermittelt werden.

(VZ-RLP / 02.06.2020)


Unterdach: winddicht und durchlässig

Holzweichfaserplatten sind eine empfehlenswerte Alternative zur Unterspannbahn: Sie sind stabiler und bieten einen zusätzlichen Dämmeffekt. Foto: VZ RLP

Um den Dachstuhl zu schützen, wird unter den Dachziegeln in der Regel ein Unterdach konstruiert. Es verhindert, dass Feuchtigkeit und kalte Luft von außen in die Dachkonstruktion eindringen und ist vor allem dann wichtig, wenn zwischen den Sparren in der Dachschräge der Dämmstoff eingebaut ist. Eindringender Schlagregen, Schnee oder auch kalte Außenluft würden die Dämmwirkung reduzieren.

Meist fällt bei der Unterdachkonstruktion die Entscheidung zwischen einer sogenannten Unterspannbahn, die Wasserdampf nach außen durchlässt oder einer Lage aus Schalungsbrettern, die häufig mit Bitumenpappe abgedeckt wird. Eine Alternative ist das Anbringen von Holzweichfaserplatten. Diese Platten bestehen aus zerkleinerten Holzabfällen, die mit Hilfe von heißem Wasserdampf und holzeigenen Inhaltsstoffen miteinander verklebt werden. Sie sind stabil, verhindern des Eindringen von Regen und Schnee von außen bei gleichzeitiger Durchlässigkeit für Wasserdampf von innen. Zusätzlich haben sie gegenüber Holzbrettern den Vorteil, dass sie wie eine zusätzliche Dämmstofflage oberhalb der Sparren wirken.

Weitere Informationen zur optimalen Dachdämmung sowie zu allen Fragen des Energiesparens im Haus erteilt der Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei.

Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 15.06.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

(VZ-RLP / 18.05.2020)


BILDEN SICH AUF GEDÄMMTEN WÄNDEN VERMEHRT ALGEN?

Algen gibt es auch auf ungedämmten Fassaden. Foto: Werner Eicke-Hennig, Hessische Energiesparaktion, Darmstadt

Algen an Fassaden sind eine optische Beeinträchtigung. Sie treten unter bestimmten Voraussetzungen überall auf, an Außenwänden, auf Dächern aber auch auf Denkmälern, Straßenschildern, Kirchen und Bäumen. Die Bausubstanz wird durch Algen nicht angegriffen, sie beziehen Ihre Nahrung aus der Umwelt. Das zunehmende Algenwachstum ist eine Folge der Luftreinhaltung durch den Einbau von Kraftwerksfiltern und Autokatalysatoren.
Algen lieben Feuchtigkeit, daher wachsen Sie auch vermehrt auf den Wetterseiten der Häuser. Auf gedämmten Fassaden sind die äußeren Oberflächentemperaturen bestimmungsgemäß niedriger als bei ungedämmten, so dass sich vor allem nachts mehr Tauwasser bilden kann. Weitere Feuchtequellen können Schlagregen, Verschattung, Pflanzen oder nahegelegene Gewässer sein.
Vorbeugend kann die Schlagregenmenge durch einen ausreichenden Dachüberstand reduziert werden. Ein dickerer Deckputz kann mehr Wärme speichern und damit die Oberflächentemperatur etwas erhöhen. Das kann das Algenwachstum jedoch allenfalls erschweren. Auch massive Bauteile mit großer Speichermasse können veralgen, vor allem auf Nord- und Westwänden, mit geringer solarer Einstrahlung in Herbst und Winter. Um den optimalen Maßnahmenmix für jeden Einzelfall herauszufinden besteht noch Forschungsbedarf. Algizide sollten, wenn überhaupt, erst als letztes Mittel zum Einsatz kommen. Ihre Wirkung ist außerdem zeitlich begrenzt.

Weitere Details zum Thema Dämmung erläutern Ihnen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.
Die telefonische Beratung ist kostenfrei.
Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 15.06.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

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(VZ-RLP / 12.05.2020)


DEN KELLER IM SOMMER TROCKNEN? – VORSICHT BEIM LÜFTEN KÜHLER RÄUME IM SOMMER

Es klingt erst mal einleuchtend einen feuchten Keller im Sommer durch warme Luft zu trocknen. Leider gelingt das nicht in jedem Fall und kann sogar zum gegenteiligen Effekt führen.

Warme Luft kann viel Wasserdampf aufnehmen. Im Keller kühlt die Luft ab und die relative Luftfeuchtigkeit erhöht sich, da kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann. An den kalten Wänden im Keller oder der Souterrainwohnung kann es dann sogar zu Bildung von Kondenswasser kommen, wie bei einer kalten Flasche die aus dem Kühlschrank genommen wird. Aber auch ohne Tropfenbildung an den kühlen Wänden, kann es zum Wachstum von Schimmelpilzen kommen, wenn die Luftfeuchte für längere Zeit bei 80 % oder darüber liegt.

Das Lüften kalter Räume sollte in der warmen Jahreszeit besser in den kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden erfolgen. Am besten mit komplett geöffnetem Fenster.

Da die Luft in der warmen Jahreszeit bereits eine hohe relative Luftfeuchtigkeit hat, kann sie kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Der maximale Sättigungswert ist schnell erreicht. Im Winter hingegen ist die Luft draußen trockener als innen. Beim Lüften im Winter wird warme, feuchte Luft aus dem Innenraum durch trockene Außenluft ausgetauscht. Die Frischluft erwärmt sich und nimmt die Feuchtigkeit der Wohnung oder des Kellerraums auf, bis sie wieder ausgetauscht wird. Über einen längeren Zeitraum wird der Raum so trockener.

Nicht immer können die erforderlichen Lüftungszeiten im Alltag eingehalten werden. Daher kann es in einigen Fällen praktischer sein, eine feuchtegeregelte Lüftungsanlage einzubauen, die dann lüftet, wenn die absolute Feuchte der Außenluft niedriger ist als die Feuchte der Raumluft.

Eine ausführliche, individuelle Beratung erhalten Ratsuchende bei den Energieberaterinnen und Energieberatern der Verbraucherzentrale in einem persönlichen Beratungsgespräch. Beraten wird zu allen Fragen rund ums Heizen, Lüften und Energiesparen im Privathaushalt.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei.

Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 15.06.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Onlineberatung

Anfragen oder digitalisierte Unterlagen in Zusammenhang mit der Telefonberatung können auch per E-Mail an energie@vz-rlp.de übermittelt werden.

(VZ-RLP / 05.05.2020)


ENERGIESPAR-TIPPS FÜR DAS HOME-OFFICE TEIL 2

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt weitere Tipps um im Home-Office Energie zu sparen. Im zweiten Teil der dreiteiligen Serie werden die Bereiche Licht, Heizung, Herd und Backofen behandelt.

Heizung: Der Wärmeenergieverbrauch lässt sich reduzieren, wenn die Raum-temperatur gezielt nach Bedarf eingestellt und nachts und bei längeren Arbeitspausen im Arbeitszimmer reduziert wird. Die benötigte Temperatur wird am Thermostatventil des Heizkörpers eingestellt. Besonders komfortabel ist das bei einem elektronischen Heizkörperthermostat. Es kann programmiert werden und regelt dann die gewünschte Raumtemperatur nach den vorab eingestellten Uhrzeiten. Ein Irrglaube ist, dass ein auf die höchste Stufe eingestellter Heizkörper am schnellsten den Raum erwärmt. Regelmäßiges Lüften ist für ein angenehmes Raumklima zusätzlich wichtig. Zimmertüren zu weniger beheizten Räumen sollten, außer beim Lüften, geschlossen bleiben.

Herd und Backofen: Wer viel zuhause ist, kocht wahrscheinlich auch mehr. Frische Lebensmittel statt Tiefkühlkost zuzubereiten, verbraucht weniger Energie. Man spart sich das Tiefkühlen und Wiederauftauen. Wasser bringt man am energiesparendsten mit dem Wasserkocher zum Kochen, statt mit dem Herd. Nur ein Induktionsherd kann das genauso effizient. Der Wasserkocher sollte aber nur die benötigte Menge Wasser aufheizen und nicht immer maximal gefüllt werden. Durch die gleiche Größe von Kochgeschirr und Durchmesser der Kochstelle, lässt sich zusätzlich Energie sparen. Es lohnt sich außerdem die Restwärme des Herds zu nutzen und Kochstellen früher auszustellen.

Beim Backofen sollte man wenn immer möglich die Heiß- oder Umluftfunktion nutzen. Damit spart man sich das Vorheizen und kann in der Regel eine 20 bis 30 Grad niedrigere Backtemperatur wählen.

Telefonische Beratungstermine können unter 0800 – 60 75 600 vereinbart werden.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei.

Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 18.05.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

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Anfragen oder digitalisierte Unterlagen in Zusammenhang mit der Telefonberatung können auch per E-Mail an energie@vz-rlp.de übermittelt werden.

(VZ-RLP / 28.04.2020)


ENERGIESPAR-TIPPS FÜR DAS HOME-OFFICE TEIL 1

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt Tipps um im Home-Office Strom zu sparen. In einer dreiteiligen Serie werden Tipps zu verschiedenen Bereichen im Haushalt gegeben, die während des Arbeitens von zuhause stärker beansprucht werden.

Computer: Beim Computer beeinflusst die Bauart und die Leistungsfähigkeit den Stromverbrauch erheblich. So verbraucht ein Standard-Laptop für typische Büroanwendungen während eines achtstündigen Arbeitstages im Dauerbetrieb etwa eine Fünftel Kilowattstunde. Bei einem etwa gleichstarken Desktop-PC (bezeichnet meist ein stehendes Computergehäuse mit einem separat stehenden Bildschirm) darf mit dem dreifachen Verbrauch gerechnet werden. In 6 Wochen Home-Office macht das 2 Euro Stromkosten beim Laptop und 6 Euro beim Desktop-PC. Hoch gerüstete Gamer-PCs sollten nicht über einen längeren Zeitraum im Home-Office verwendet werden. Deren wesentlich höhere Leistungsfähigkeit führt auch bei Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Surfen im Internet zu höherem Verbrauch. Im Vergleich zu einem niedriger ausgestatteten Desktop-PC sollte dieser noch mal mit 70 Prozent mehr, also mit rund 10 Euro in 6 Wochen, kalkuliert werden. In Arbeitspausen sollte jeder PC in den Energiesparmodus versetzt werden, dann verringert sich der Verbrauch bereits deutlich..

Router: Zu richtigen Großverbrauchern von Strom sind Router geworden. Sie verbinden den PC in der Regel über eine WLAN-Verbindung mit dem Internet. Auch deren Verbrauch lässt sich verringern. Bei vielen Modellen lassen sich die Datenübertragungsfunktionen zeitlich begrenzen und bspw. nachts abschalten. Wer nachts außerdem WLAN-Empfänger (PC, Handy, Smart TV) komplett ausschaltet, verringert damit auch den Stromverbrauch des Routers. Gleiches gilt für Repeater.

Telefonische Beratungstermine können unter 0800 – 60 75 600 vereinbart werden.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei.

Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 18.05.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

Onlineberatung

Anfragen oder digitalisierte Unterlagen in Zusammenhang mit der Telefonberatung können auch per E-Mail an energie@vz-rlp.de übermittelt werden.

(VZ-RLP / 20.04.2020)


WELCHE HEIZUNG SOLL ES WERDEN?

Das Klimapaket der Bundesregierung hat für viel Bewegung auf dem Heizungsmarkt gesorgt. Das Paket beinhaltet neue üppige Förderkonditionen für Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, sowie eine Sonderprämie für den Austausch alter Ölheizungen. Außerdem wird ein CO2-Preis für Heizöl und Erdgas eingeführt, der sich nach dem CO2-Ausstoß richtet. Mit der Aktion „Heizung mit Zukunft“ bietet die Verbraucherzentrale einen neuen Service an.

Wer in nächster Zeit seine Heizung austauschen will – egal ob Öl- oder Gasheizung -, aber noch nicht weiß, auf welches System er setzen soll, kann sich bei der Verbraucherzentrale online informieren und telefonisch beraten lassen. Unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/heizung-mit-zukunft können Interessierte ein zweiseitiges pdf-Dokument herunterladen und die wichtigsten Daten zu ihrer aktuellen Heizungsanlage eintragen. Mit diesen Daten und weiterer Unterlagen, wie dem Messprotokoll des Schornsteinfegers und der Jahresabrechnung bei einer Erdgasheizung, können die Energieexperten der Verbraucherzentrale mit Hilfe eines eigens entwickelten Excel-Tools eine Kostenbilanz errechnen, in der auch Förderprogramme und der CO2-Preis berücksichtigt werden. Die Ratsuchenden erhalten dann per E-Mail eine zweiseitige Auswertung, aus der unter anderem eine Gesamtkosteneinschätzung verschiedener Anlagen hervorgeht. Dank der Förderung durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium ist dieser Service kostenlos.

Die Beratung zur individuellen Auswertung, aber auch zu allen anderen Fragen rund um die Heizung findet derzeit ausschließlich telefonisch statt. Ein Termin für eine Telefonberatung kann unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 60 75 600 oder online unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp vereinbart werden.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei.

Die nächsten Beratungstermine finden am Montag, den 04.05.20 ab 13.30 Uhr in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die Beratungen werden telefonisch durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist dafür erforderlich unter 0800 / 60 75 600 (kostenlos).

(VZ-RLP / 07.04.2020)


ENERGIEBERATUNG DER VERBRAUCHERZENTRALE

jetzt per Telefon oder online. Die rasante Ausbreitung des Corona-Virus erfordert weiterhin die Minimierung persönlicher Kontakte. Daher findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ab sofort ausschließlich telefonisch statt. Die zentrale Energiehotline ist weiterhin kostenfrei unter 0800 60 75 600 zu erreichen und auch die Beantwortung von Mail-Anfragen läuft wie gewohnt weiter.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, die an 70 Standorten in Rheinland-Pfalz vertreten istwird bis voraussichtlich 30. April 2020 keine persönlichen Beratungsgespräche mehr durchführen. Beratungstermine, die für diesen Zeitraum bereits vereinbart wurden oder noch vereinbart werden, finden telefonisch statt. Die Energie-berater melden sich zum vereinbarten Zeitraum bei den Ratsuchenden für ein telefonisches Beratungsgespräch.

Auch die geplanten Checks wie der Gebäude-Check oder der Detail-Check, die bei den Verbrauchern zu Hause durchgeführt werden müssen, finden in dieser Zeit nicht statt. Ratsuchende, die hierfür bereits einen persönlichen Termin vereinbart haben, werden von den Energieberatern kontaktiert, um Alternativen wie Telefontermine oder Terminverschiebungen zu vereinbaren.

Die telefonische Beratung ist kostenfrei. Der Energieberater hat am Montag, den 20.04.20 ab 13.30 Uhr telefonische Sprechstunde in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Voranmeldung unter: 02641/870.

Onlineberatung

Anfragen oder digitalisierte Unterlagen in Zusammenhang mit der Telefonberatung können auch per E-Mail an energie@vz-rlp.de übermittelt werden.

Web-Seminare

Kostenlose Online-Vorträge bietet die Energieberatung zu folgenden Themen an: Steck die Sonne ein. Solarstrom vom Balkon: 28. April 2020 von 18:00 bis 19:00 Uhr; Aktuelle Fördermittel fürs Haus (insbesondere Heizungsaustausch, energetische Sanierung): 30. April 2020 von 17:30 – 18:15 Uhr; Wärmeschutz im Altbau und Denkmal: 12. Mai 2020 von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr. Die Anmeldung ist möglich unter verbraucherzentrale-energieberatung.de/veranstaltungen

(VZ-RLP / 31.03.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


FENSTERTAUSCH – GLAS ODER RAHMEN?

Fenster sind energetische Schwachstellen der Gebäudehülle; leider ist ihr Austausch mit erheblichen Kosten verbunden. Da eine solche Investition in der Regel nur alle 25 bis 30 Jahre gemacht wird, sollten Fenster des neuesten technischen Stands verbaut werden. Ein niedriger Wärmeverlustwert ist auch entscheidend für die Wohnbehaglichkeit.
Den besten Wärmeschutz bietet derzeit die Dreischeibenwärmeschutzverglasung. Gegenüber alter Isolierverglasung (vor 1995 eingebaut) verschafft sie einen etwa 70 Prozent besseren Wärmschutz. Zu beachten ist auch die Wärmedurchlässigkeit des Rahmens und des Randverbunds der Glasscheiben, denn der Rahmen hat meist schlechtere Dämmwerte als die Verglasung. Bei der Wahl der Fenster ist daher der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, Uw (w steht für englisch: „window“) entscheidend.
Fenster müssen dicht schließen und luftdicht eingebaut werden, sonst „zieht“ es trotz Wärmeschutzverglasung durch Dichtungen und Fugen. Das Einbringen von Montageschaum in die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk reicht nicht aus – der Rahmen muss luftdicht mittels Klebe- und Dichtbändern in der Leibung verklebt sein.
Auch für die Fenstererneuerung gibt es seit diesem Jahr höhere Fördermittel. Aber auch Verbesserungen bei vorhandenen Fenstern, wie der nachträgliche Einbau einer Dichtung oder bei gut erhaltener Rahmensubstanz der Austausch der Verglasung sind machbar, wenn das Geld für neue Fenster nicht reicht. Allerdings sollte dann überprüft werden, ob der Rahmen ausreichend luftdicht eingebaut ist. Eine individuelle Beratung zur Auswahl der Fenster und Fördermöglichkeiten erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung..

Der Energieberater hat am Montag, den 02.03.20 ab 13.30 Uhr Sprechstunde in Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Stadtverwaltung, Zimmer N.0.02, Hauptstraße 116. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 02641/870.

(VZ-RLP / 11.02.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


HAUSKAUF: ENERGIESCHLEUDER ODER SCHNÄPPCHEN?

Der Verlust von Heizenergie durch schlechte Wände, ein undichtes Dach oder ein ineffizientes Heizsystem kostet dauerhaft Geld. So kann manches „Schnäppchen“ über die Jahre gesehen in ungünstigem Licht dastehen.
Hausverkäufer sind verpflichtet, spätestens bei der Besichtigung einen Energieausweis vorzulegen. Kaufinteressenten scheuen sich jedoch oft, dies einzufordern – manchmal aus Furcht, den Zuschlag für das Haus nicht zu bekommen.
Und auch wenn der Energieausweis vorliegt, ist die Interpretation der Daten nicht immer leicht: Verbrauchsausweise mitteln den Verbrauch der letzten drei Jahre – und der hängt von den Gewohnheiten der Bewohner ab. Bedarfsausweise zeigen den nutzerunabhängigen Heizenergiebedarf des Hauses. Der errechnete Bedarf fällt jedoch häufig zu hoch aus.
Energieausweise sind nach Ausstellung 10 Jahre gültig, daher kursieren Energieausweise nebeneinander, die hinsichtlich des Energieverbrauchs alte und neue Bewertungsmaßstäbe anlegen. In älteren Energieausweisen werden Werte von 150-200 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr im Ausweis noch im grünen Bereich angesiedelt – obwohl das nicht einem zukunftsfähigen energetischen Standard entspricht. Seit Mitte 2014 ausgestellte Ausweise geben dem Gebäude eine Energieeffizienzklasse von A+ bis H. Werte von 100 bis 200 Kilowattstunden erreichen nur Effizienzklasse D oder E.
In einem Mehrfamilienhaus gibt es nur einen Ausweis fürs gesamte Haus nicht jedoch für die einzelne Wohnung. Für den Energieverbrauch einer Wohnung spielt aber auch deren Lage eine wichtige Rolle, vor allem in schlechter gedämmten Häusern. Dach – und Erdgeschosswohnungen in Hausrandlage verbrauchen dann in der Regel bis zu 50 Prozent mehr Heizwärme als Wohnungen in der Hausmitte.

Der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale hilft nach Terminvereinbarung bei der Interpretation von Energieausweisen und bietet Hauskäufern eine persönliche Erstberatung zur Einschätzung des Modernisierungsbedarfs.

Der Energieberater hat am Montag, den 17.02.20 ab 13.30 Uhr Sprechstunde in Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Stadtverwaltung, Zimmer N.0.02, Hauptstraße 116. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 02641/870.

(VZ-RLP / 28.01.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


ALTE MAUERN MIT JUNGEM ENERGIEVERBRAUCH

Einen Altbau auf den Heizenergiebedarf eines Neubaus zu bringen, ist heute machbar. Es gibt bereits historische Gebäude, die nach der Sanierung den Verbrauch eines Energiesparhauses erreicht haben, ohne ihre denkmalgeschützte Fassade einzubüßen. Die meisten Bestandsgebäude stammen aber aus den Jahren 1950 bis 1980 und sind weitaus einfacher zu modernisieren. Die Herausforderung besteht darin, eine solche Sanierung richtig zu planen und finanziell zu stemmen.
Mit der finanziellen Belastung tut sich leichter, wer diese Art der Geldanlage als Investition in die Zukunft begreift und alle Mittel der finanziellen Förderung nutzt – angefangen von einer Energieberatung, die die Schwachstellen des Hauses bis ins Detail analysiert bis hin zum zinsgünstigen KfW-Darlehen mit Tilgungszuschuss, das bei Sanierungsmaßnahmen beantragt werden kann.

Links: unsaniertes Bauernhaus, rechts: das gleiche Gebäude – jetzt ein Niedrigenergiehaus. Fotos: VZ RLP/ Bernhard Andre

Eine Außenwanddämmung spart nicht nur Energie, sie erhöht auch die Behaglichkeit im Haus und den Wert der Immobilie. Aber auch schon kleinere kostengünstige Maßnahmen, wie das Dämmen der Rollladenkästen oder das Abdichten der Gebäudehülle gegen Luftzug, können sich spürbar auswirken. Ausführliche Information zur energetisch sinnvollen Sanierung von Altbauten sowie zu anderen Fragen des Energiesparens erhalten Ratsuchende in einem persönlichen Beratungsgespräch mit den Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung.

Der Energieberater hat am Montag, den 17.02.20 ab 13.30 Uhr Sprechstunde in Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Stadtverwaltung, Zimmer N.0.02, Hauptstraße 116. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 02641/870.

(VZ-RLP / 21.01.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


KANN EINE GEDÄMMTE AUSSENWAND NOCH ATMEN

Es gibt immer wieder Hausbesitzer, die von einer Außenwanddämmung absehen, weil sie der Meinung sind, dass dann die Wände nicht mehr atmen könnten. Sie verzichten damit auf eine effektive Maßnahme zur Reduzierung ihres Energieverbrauchs aufgrund eines immer noch verbreiteten Vorurteils. Die Behauptung, dass Wände atmen können -also zum Luftaustausch im Haus beitragen- ist schlichtweg falsch. Dies wurde schon 1928 von dem Physiker Raisch widerlegt. Eine massive verputzte Wand ist luftdicht und kann nicht im Sinne eines Luftaustauschs atmen. Eine notwendige Lüftung findet nur durch regelmäßiges Öffnen von Fenstern und Türen oder über eine Lüftungsanlage statt. Das einzige, was sich im Winter durch die Wände nach draußen bewegt, sind etwa 1 bis 2 % des Wasserdampfes, der sich in der Innenraumluft befindet. Für ein gutes Raumklima ist diese geringe Menge nicht relevant. Insgesamt müssen während der Heizperiode 1.000 bis 2.000 Liter Feuchtigkeit in einem Einfamilienhaus durch die Lüftung nach draußen transportiert werden.
Wie viel Energie Sie mit einer Wärmedämmung einsparen können und was hinsichtlich des notwendigen Luftaustauschs zu beachten ist, erläutern Ihnen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Der Energieberater hat am Montag, den 03.02.20 ab 13.30 Uhr Sprechstunde in Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Stadtverwaltung, Zimmer N.0.02, Hauptstraße 116. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 02641/870.

(VZ-RLP / 14.01.2020)

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


Beratung

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet Ihnen aktuelle Informationen und Tipps rund um das Thema Energiesparen wie z.B. welche Fördermittel gibt es für Energiesparmaßnahmen, lohnt sich eine Solaranlage oder was ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Sie können sich über www.energieberatung-rlp.de oder direkt per Mail unter energie@vz-rlp.de  an einen Energieexperten wenden.

Wenn Sie  Fragen zum Thema „Welchen Beitrag kann ich persönlich zum Klimaschutz leisten“ haben, können Sie diese an klimaschutz@sinzig.de richten.

 

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Kontakt zur Klimaschutzmanagerin Dipl.-Geogr. Silke Merz Tel.: +49 2642 4001-92 E-Mail: silke.merz@sinzig.de

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