Barbarossastadt

Barbarossastadt

Historische Zeittafel der Stadt Sinzig

v. Chr. Aktuelle Ausgrabungen belegen erste Siedlungsspuren aus der frühen Römerzeit.
40 Römische Ziegelei unterhalb der Grenzstraße nahe des Rheins eingerichtet.
5. Jh. Nach der sog. „fränkischen Landnahme“ wird römisches Staatsland vom fränkischen König eingezogen.
8. Jh. Unmittelbar neben der aufgegebenen Römervilla ließen die fränkischen Könige auf dem Sinzigberg eine Königspfalz errichten.
762 10. Juli 762: erste Erwähnung Sinzigs und seiner Königspfalz als „sentiaco palatio“ in einer Urkunde des Frankenkönigs Pippin d.J.
ab 8. Jh. Ausbau einer direkten Straßenverbindung zur Pfalz in Aachen, heute „Aachen-Frankfurter-Heerstraße“ (AFH) genannt. Die AFH wurde zum Teilstück der „Via Regia“, die über Osteuropa bis Kiew nachgewiesen ist.
855 16.01.855: Kaiser Lothar I. schenkt dem Marienstift Aachen die dem hl. Petrus geweihte „capella“ in Sinzig.
1152 6. März 1152: Friedrich I. (Barbarossa) übernachtet vor seiner Königskrönung in Sinzig.
1158 Friedrich I. lässt in Sinzig drei Urkunden ausstellen: den Schutzbrief für Nonnenwerth, ein Bergwerksprivileg für den Trierer Erzbischof und die Übertragung von Gütern in Rore (Salzburg).
ab 12 Jh. Bis 1256 halten sich nachweislich 39 Könige und Kaiser in der Sinziger Pfalz auf, einer wichtigen Etappenstation zwischen Frankfurt und Aachen.
um 1225 Baubeginn der spätromanischen Basilika Sankt Peter, die am 15. August 1241 geweiht wird.
1255 Sinzig tritt dem rheinischen Städtebund bei.
1267 Sinzig wird von Kurköln erobert, der Erzbischof gesteht den „oppidanos de Sinzeche“, den Bürgern von Sinzig weiterhin die gleichen Rechte zu. Die Anrede „Bürger“ in der Urkunde bedeutet die Anerkennung der Stadtrechte.
1300 Errichtung der Stadtmauer
1858 Die linksrheinische Eisenbahn erreicht Sinzig. Im gleichen Jahr wird der Sommerwohnsitz des Geschäftsmannes und Eisenbahnpioniers Gustav Bunge fertiggestellt, das Sinziger Schloss.

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