zum Inhalt springen zur Navigation springen

Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken oder Marketingzwecken genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit von der Cookie-Erklärung auf unserer Website ändern oder widerrufen. Weitere Informationen finden Sie hier

Alle akzeptieren Details einblenden Einstellungen

Gemeinsam das Potenzial einer Großstadt

Auftakt zur gemeinsamen LEADER-Bewerbung – Bürgerbefragung gestartet
LEADER, LILE, EULLE – lauter Begriffe mit dem das Förderprogramm der EU für den ländlichen Raum um sich wirft. Bei der Auftaktveranstaltung für die Bewerber-Region Rhein-Ahr am 1. September begrüßte Hans-Günter Fischer, Bürgermeister der VG Linz und Mitinitiator der Bewerbung, die Anwesenden. Die Teilnehmer bat er, sich von den diversen Abkürzungen nicht abschrecken zu lassen, sondern die Chance hinter dem EU-Förderprogramm zu sehen.

Die Bewerber-Region Rhein-Ahr möchte ab 2023 Förderregion im Programm LEADER werden. Dazu müssen sich die Gemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz und Unkel gemeinsam mit den Städten Remagen und Sinzig eine gemeinsame regionale Strategie geben. Dieses Papier wird dann im Februar 2022 dem Wirtschaftsministerium vorgelegt, das über die Bewerbung entscheidet.

Bürger bringen ihre Ideen ein
Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Gemeinden und Städte links und rechts des Rheins waren aufgefordert, sich „reinzuklicken“ in den digitalen Auftakt. Zum gemeinsamen Kick-Off erfuhren die rund 80 Teilnehmer, wie das Förderprogramm grundlegend funktioniert. Anschließend stellten sich drei Projekte vor, die bereits mit EU-Fördermittel über das LEADER-Programm umgesetzt wurden. An der Nahe bei Bad Kreuznach wurde bspw. ein Pilgerweg eingerichtet, der sich mit der Geschichte Hildegard von Bingens beschäftigt. In der Vulkaneifel konnte dank LEADER eine Veranstaltungsreihe für Jungunternehmer aufgesetzt werden, die junge Geschäftstreibende dabei unterstützt Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Dass auch kleine Projekte von Ehrenamtlern vom Förderprogramm profitieren können, zeigte der Palliativ- und Hospizverein Linz, der Fördermittel für die Schulung von Pflegekräften zum Thema Palliativmedizin erhielt.

In den anschließenden Arbeitsgruppen brachten die Teilnehmer dann, inspiriert von den vorgestellten Projekten, ihre eigenen Ideen ein. Gefragt nach den Chancen für die Region wurde vielfach der Wunsch geäußert, sich über den Rhein hinweg stärker zu vernetzen – sei es mit Festen oder einem digitalen Auftritt. Damit könnten sowohl Wanderwege und Museen als auch die Gastronomie besser beworben und für Bürger und Gäste sichtbar gemacht werden. Weitere Themen waren die bessere Erlebbarkeit von regionaler Geschichte, die Sensibilisierung für Natur und Umwelt und die Chance, LEADER für innovative Wohnkonzepte zu nutzen. Die Teilnehmer sind sich sicher, dass die Region im Ganzen mit all ihren Facetten das Potenzial einer Großstadt hat, das nun gehoben werden muss.

Bürger-Befragung gestartet
Bürgermeister Marcel Caspers (VG Bad Breisig) bedankte sich am Ende bei den Teilnehmern. Dass bei LEADER die Region ihre eigenen Themen wählt und diese nicht vom Fördermittelgeber vorgegeben werden, nannte er als eine der Besonderheiten von LEADER und bat um rege Beteiligung an der ab jetzt verfügbaren Online-Umfrage.

Der Link zur Online-Befragung und alle weiteren Informationen zum Prozess finden sich auf der Website https://entraportal.de/leader-rhein-ahr/ .